Ozonbelastung nicht auf die leichte Schulter nehmen / Zecken haben Hochsaison
Nur kein Neid: Wer sich im Sommer in einem nicht klimatisierten und womöglich unerträglich warmen Büro herumplagt und seinen Arbeitsplatz am liebsten ins Freie verlegen würde, sollte die Gefahren nicht unterschätzen, denen Arbeitnehmer bei ihrer Tätigkeit unter freiem Himmel ausgesetzt sind. Gerade in Ballungsräumen droht bei länger anhaltenden Schönwetterphasen eine Erhöhung der Ozon-Konzentration in der Außenluft und kann zu massiven Beeinträchtigungen des Wohlbefindens und damit zur Verringerung der Leistungsfähigkeit führen.
Ozon ist als ein Übel des sogenannten Sommersmogs bekannt. Es ist ein reaktionsfähiges Gas, das von intensiver Sonneneinstrahlung und Luftverunreinigungen wie Autoabgasen und Kohlekraftwerks-Emissionen „profitiert“. Es vermehrt sich, seine Konzentration in der Luft steigt während des Vormittags kontinuierlich an und reduziert sich erst in den Abendstunden wieder. Entzündungen der Augen, Nase und Bronchien, veränderte Messwerte der Lungenfunktion, Atembeschwerden und eine generell schlechtere Kondition als zu anderen Jahreszeiten sind mögliche Auswirkungen des Ozons. Erreicht die Ozonkonzentration den Wert von 180mg/m3 schlagen die Behörden alljährlich Alarm, mahnen vor allem ältere Menschen zur Vorsicht und empfehlen den Verzicht auf körperlich anstrengende Tätigkeiten im Freien.
Dieser Verzicht ist für Berufstätige, deren Arbeitsplatz etwa eine Baustelle ist, natürlich unmöglich. Die Mediziner der B·A·D GmbH, einem der führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, erinnern jedoch, dass Arbeitgeber ihre Mitarbeiter über gesundheitliche Risiken bei erhöhter Ozonkonzentration informieren müssen. Um die Beschäftigten zu schützen, empfehlen die B·A·D-Experten die Vermeidung von Mehrarbeit, ggf. Verlagerung der Arbeit in den Schatten und Pausen in möglichst geschlossenen Räumen.
Die Gasbelastung ist leider nicht das einzige Risiko des Sommers. Denn auch Zecken, die Borreliose und Hirnhautentzündung übertragen können, haben jetzt Hochsaison. Die blutsaugenden Parasiten sind vor allem in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz zu Hause. Während es gegen die virusbedingte Hirnhautentzündung eine drei Jahre lang Schutz bietende Vorsorgeimpfung gibt, drohen bei der durch Bakterien ausgelösten Borreliose Haut- und Nervenerkrankungen, es kann zu Herzrhythmusstörungen und Gesichtslähmungen kommen. Noch gibt es dagegen keinen Impfschutz. Umso wichtiger ist es, sagen die B·A·D-Mediziner, dass die Infektion frühzeitig erkannt und mit Antibiotika behandelt wird.
Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.