Deutschland 
 
 
 
21. Februar 2006

 

Nur Narren unterschätzen das Aids-Risiko

Keinen Leichtsinn am Fasching: "Safer Sex" unbedingt beachten

Ausgelassene Stimmung auf feucht-fröhlichen Feiern: Die Faschingstage sind für viele Menschen die „fünfte Jahreszeit“, eine Art Ausnahmezustand, für den eigene Regeln gelten. Mit bunten Maskierungen schlüpfen sie in eine andere Haut, flirten nach Herzenslust und sind viel leichter als sonst bereit, Verführungen zu erliegen. Ohne entsprechenden Schutz kann der mit einer gemeinsam verbrachten Nacht endende Flirt eine tödliche Ansteckung zur Folge haben: Die Infektion mit HIV. „Nur Narren unterschätzen das Aids-Risiko“, warnen die Experten der B·A·D GmbH, einem der führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz. Denn wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die Ansteckungsgefahr gerade zur Karnevalszeit besonders groß ist. Als Hochburgen gelten die Städte Köln und Karlsruhe, gefolgt von München und der Bundeshauptstadt Berlin.

Während Deutschland bislang unter den westeuropäischen Ländern die niedrigsten Ansteckungszahlen bei HIV zu verzeichnen hatte, hat sich dieser Trend leider dramatisch ins Gegenteil verkehrt.

In Deutschland leben derzeit rund 33.000 HIV-Infizierte und 5.000 Aids-Kranke. Durchschnittlich sterben täglich zwei Patienten an den Folgen der Immunschwäche Aids. Betroffen sind nicht nur Homosexuelle oder Migranten, sondern auch Menschen, die sich bei heterosexuellen Beziehungen mit HIV infiziert haben: Die steigenden HIV-Zahlen bedeuten jedoch nicht nur menschliches Leid, sondern auch erhebliche zusätzliche Belastungen für das Gesundheitswesen. Die jahrelange Behandlung eines einzigen Aids-Patienten kostet die Krankenkassen rund eine Million Euro.

Im internationalen Vergleich sind die geschätzten 2.600 Neu-Infektionen des vergangenen Jahres relativ niedrig - für die Betroffenen gleichwohl fürchterlich. Um Krankheit, Leid und Tod zu verhindern, bieten die Mediziner der B·A·D umfassende Präventionsarbeit. Zur Vorbeugung gehören neben dem Aufzeigen der Risiken der dringende Appell zum „Safer Sex“: Keine Liebesnacht mit dem aufregenden Flirt-Partner ohne Schutz durch ein Kondom. Und wenn diese „Spielregeln“ nicht gefallen, macht es Sinn, die Affäre vorzeitig zu beenden: Keine Nacht ist ein solches Risiko wert!

 

 

Über die B·A·D Gruppe

Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.

Kontakt

Ihre Ansprechpartnerin Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Ursula Grünes

0228 / 40072-84