Experten: Auto nach Weihnachtsfeier stehen lassen
Die Kollegen konnten Einzelhandelskaufmann Jörg B. im wahrsten Sinne des Wortes nicht riechen: Viel zu viel Rasierwasser, und dazu penetranter Pfefferminzgeruch, weil er ständig Pastillen lutschte. Der Grund für seine Duftwolke offenbarte sich nach der Weihnachtsfeier des Unternehmens, als er, trotz der Einwände der Kollegen, mit dem Auto nach Hause fuhr und einen Unfall verursachte. Bei den anschließenden Untersuchungen musste er dann seine Alkoholsucht einräumen.
Grundsätzlich, raten die Mediziner der B·A·D GmbH, einem der führenden Anbieter im Bereich des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes, sollte der eigene Wagen nach einer Betriebsfeier, bei der es oft genug "feucht-fröhlich" zugeht, stehen bleiben. Die Gefahr, von einem alkoholisierten Fahrer in einen Unfall verwickelt zu werden, ist gerade jetzt in der Zeit der Advents- und Vorweihnachtszeit groß – trotz verschärfter Kontrollen durch die Polizei. Bereits kleinste Mengen Alkohol schränken das Reaktions- und Fahrvermögen erheblich ein, warnen die Experten der B·A·D, die Hilfestellung auch bei Suchtproblemen in Betrieben geben. Alkohol gilt als Volksdroge Nummer eins und verursacht alljährlich immense volkswirtschaftliche Schäden. Der Konsum von Bier, Wein und Schnaps, ist schuld an 15 bis 30 Prozent aller Arbeitsunfälle.
Lange Mittagspausen, häufiges Fehlen an Montagen, Unkonzentriertheit am Arbeitsplatz, Aggressivität und Nervosität sind nach Erkenntnissen der B·A·D-Experten Indizien dafür, dass ein Suchtproblem vorliegt. Ob mit Alkohol, Medikamenten oder illegalen Drogen: Immer mehr Menschen versuchen damit den steigenden Anforderungen im Unternehmen gerecht zu werden und ihren Frust zu mindern, weil sie über- oder auch unterfordert sind.
„Nicht wegschauen und kaschieren, sondern hinsehen und handeln“, lautet der Rat der Mediziner bei Verdacht auf Alkoholmissbrauch. Sie befürworten die Einrichtung von Arbeitskreisen zum Thema Sucht, in denen sich neben der Geschäftsführung auch Betriebsratsmitglieder, Betriebsärzte und Mitarbeiter engagieren. Die Arbeitskreise informieren über Abhängigkeit, tragen zum Abbau suchtfördernder Arbeitsbedingungen bei und sind Vermittler, wenn es um Hilfe für auffällige Mitarbeiter geht.
„30 Fragen für Ihre Gesundheit – Ein Selbsttest zum Umgang mit Alkohol“ lautet der Titel einer Broschüre, die bei der B·A·D GmbH in 53225 Bonn, Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Herbert-Rabius-Straße 1, gegen Mitsendung eines an sich selbst voradressierten und frankierten Rückumschlags (DIN A 5) kostenlos angefordert werden kann.
Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.