Deutschland 
 
 
 
31. März 2005

 

Morsches Spielgerät aus dem Verkehr ziehen

Kinder vor Unfällen schützen: Spielplätze müssen regelmäßig kontrolliert werden

„Tolle Anlage“, dachte Sicherheitsingenieurin Silvia K. noch beim Anblick eines großzügig angelegten Kinderspielplatzes am Rande einer Großstadt. Die Anerkennung wich jedoch schnell der Ernüchterung, bei der Expertin machte sich nach einer sorgfältigen Untersuchung der Spielgeräte vielmehr Entsetzen breit. Keines der Klettergeräte, Schaukeln und Wippen hatte die klirrende Kälte und die permanente Feuchtigkeit der vergangenen Wintermonate „überlebt“. Das Holz war morsch geworden, und das bedeutet für spielende Kinder eine immense Unfallgefahr. Zwar ist der Betreiber von dem notwendigen Austausch der instabil und unsicher gewordenen Geräte nicht begeistert – doch er vertraute und folgte dem Urteil der Ingenieurin der B·A·D GmbH, einem der führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz: Die morschen Teile werden von fachkundiger Hand ausgetauscht, und damit ist das Risiko einer Regresspflicht nach Unfällen mit technisch nicht einwandfreien Geräten auf ein Minimum reduziert.

Ob Städte, Kommunen, Gemeinden, Kindergärten oder Unternehmen Spielplätze betreiben – sie alle sind vom Gesetzgeber zur Einhaltung von Mindeststandards verpflichtet. Regelmäßige Untersuchungen müssen durchgeführt und dokumentiert werden, und dabei kommt der Hauptinspektion der Spielgeräte zu Beginn der Freiluftsaison besondere Bedeutung zu. Bestätigt diese Inspektion die Verkehrssicherheit der Geräte, können die erfahrenen Experten der B·A·D, die auch Schulungen für Spielplatz-Begehungen anbieten, bei der Beratung für den gezielten Einzelteilersatz und der Veranlassung fachkundiger Reparaturen helfen. Das ist allemal preiswerter als der sonst absehbare Austausch kompletter Geräte und schützt vor Haftungsforderungen, wenn allen Vorsichtsmaßnahmen zum Trotz doch ein Kind beim Spielen verunglücken sollte.

Kinder denken nicht daran, was sie gefährden könnte – also müssen es die Erwachsenen tun. Und das, betonen die der B·A·D-Experten, bereits bei der Planung eines Spielplatzes. Er sollte so gestaltet sein, dass die Kinder dort attraktive Anreize und Herausforderungen vorfinden, im Spiel wichtige Erfahrungen sammeln können und gleichzeitig die notwendige technische Sicherheit und adäquate Abgrenzungen etwa zu Straßen bietet. Und auch an die Mütter und Väter muss gedacht werden: mit geeigneten Sitzgelegenheiten, dies es ihnen erlauben, den Nachwuchs im Auge zu behalten

Wie oft ein Spielplatz kontrolliert und untersucht werden muss, hängt übrigens von dessen Art, Nutzung und Umfeld ab. Neben der vorgeschriebenen jährlichen Hauptinspektion sollte eine Sichtprüfung, also ein visueller Routine-Check, täglich bis monatlich und eine Funktionsprüfung mit Wartung ein bis drei Mal im Quartal durchgeführt werden.

 

 

Über die B·A·D Gruppe

Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.

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