Deutschland 
 
 
 
22. Januar 2004

 

Mit Standards Bakterien und Viren trotzen

Hygienerichtlinien zur Reduzierung lebensmittelbedingter Infektionskrankheiten

Mancher Betreiber eines Restaurants, eines Catering-Service oder auch einer Firmenkantine hatte bereits Albträume bei der Vorstellung, dass über sein Unternehmen im Zusammenhang mit einer lebensmittelbedingten Infektionskrankheit berichtet werden könnte. Strikte Einhaltung der Kühlkette und der Hygienevorschriften sowie größte Sorgfalt beim Zubereiten der Speisen sind einige der Voraussetzungen dafür, dass dieser Albtraum nicht Realität wird. Gleichwohl warnen die Experten der B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, einem führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, vor gefährlichen Bakterien wie etwa Salmonellen und weisen auf die kontinuierliche Zunahme von Viruserkrankungen hin. Rund 40.000 Fälle von Norovirus-Erkrankungen wurden in den ersten 50 Wochen des vergangenen Jahres registriert. Bei den bakteriellen Infektionen nehmen die Salmonellen mit mehr als 61.000 Erkrankungen eine traurige Spitzenreiterposition ein.

Salmonellen wachsen bei Temperaturen zwischen zehn und 47 Grad und können in der Umwelt und auf verschiedenen Lebensmitteln mehrere Monate überleben. Gefahr durch diese Bakterien, die durch das Einfrieren übrigens nicht abgetötet werden, lauert insbesondere bei Geflügel, rohen Eiern und Speisen, die rohes Ei enthalten – wie Mayonnaise oder manche Konditoreiwaren. Unzureichend erhitztes Geflügelfleisch kann auch Campylobacter-Infektionen zur Folge haben, warnen die Mediziner der B·A·D. Diese Bakterien finden sich unter anderem auch in nicht pasteurisierter Milch und in rohem Hackfleisch. Die Infektionen machen sich durch Leibschmerzen, Übelkeit, Erbrechen sowie Fieber und Kopfschmerzen bemerkbar und gelten insbesondere für ältere schwache Menschen wie für Kinder als nicht ungefährlich.

Während es im Privathaushalt ausreicht, die grundlegenden Anforderungen einer Küchenhygiene einzuhalten, gelten im industriellen Bereich andere Regeln. Hier, so die B·A·D-Experten, sind die Leitlinien zur „Guten Hygienepraxis“ (GHP) oder das „Hazard Analysis and Critical Control Point-System(HACCP) gesetzlich vorgeschrieben. Vor allem das HACCP-Konzept gewährleistet gesundheitlichen Verbraucherschutz und dient auch dem Unternehmer: Er kann im Schadensfalls seine erbrachte Sorgfaltspflicht im Rahmen des Produkthaftungsgesetzes nachweisen.
Die Mediziner der B·A·D empfehlen regelmäßige externe Inspektionen durch Unternehmen, die entsprechend der Norm DIN EN 45004 und ISO/IIEC 17020 akkreditiert sind und die Umsetzung von GHP und HACCP sowohl bestätigen als auch dokumentieren.

 

 

Über die B·A·D Gruppe

Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.

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