Untersuchungen für Wassersportler unverzichtbar
Einfach mal abtauchen – und dies im wahrsten Sinne des Wortes! Zunehmend mehr Menschen erfreuen sich an Leben und Natur unter Wasser, sind fasziniert von der Artenvielfalt, schwärmen von Taucherlebnissen an Korallenriffen und in Höhlen. Ob in der Höhe oder in der Tiefe: Ebenso wie jeder Fallschirmspringer vor dem geplanten Sprung sein Equipment überprüft, überlassen verantwortungsbewusste Taucher nichts dem Zufall und kontrollieren Sauerstoff-Flaschen, Masken oder Uhren. Und damit dem Abtauchen ein gesundes Auftauchen folgt, müssen sie auch den eigenen Körper einer Überprüfung unterziehen, der Tauchtauglichkeits-Untersuchung (TTU). Die allerdings, warnen die Mediziner der B·A·D GmbH, einem führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, ist für den Sporttaucher nur bedingt verbindlich und unterliegt erheblichen qualitativen Schwankungen.
Theoretisch kann jeder Arzt die Tauchtauglichkeit bescheinigen, ohne viel von dem Wassersport zu verstehen und ohne sich an die von der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM) verfassten Richtlinien für die TTU zu halten. Um die Risiken beim Tauchen zu minimieren, empfehlen die B·A·D-Experten die Erstellung einer Anamnese, die Abklärung der Medikamenteneinnahme sowie eine Untersuchung mit einer Ohrenspiegelung, einem Elektrokardiogramm (EGK) und einer Messung der Lungenfunktion. Auch Krankheiten, die medikamentös behandelt werden und im Alltagsleben keinerlei Beschwerden bereiten, können unter Wasser böse Folgen haben. So stellt eine an sich harmlose Erkältung beim Tauchen ein Risiko dar, da sie zu Schleimsansammlungen in den Atemwegen und damit zu einem Lungenüberdruck-Unfall führen kann.
Die volle Leistungsfähigkeit beim Ein- und Ausatmen, die bei einer Spirometrie ermittelt werden kann, ist fürs Tauchen unerlässlich. Die Untersuchung gibt Aufschluss darüber, ob eine Verengung der Atemwege oder eine Minderung des Volumens vorliegt, denn sie können das Risiko eines Baro-Traumas, das sind Gesundheitsstörungen in lufthaltigen Körperhöhlen durch Unter- oder Überdruck, erhöhen. Sporttaucher, die sich bereits einer Ohrenoperation unterziehen mussten, unter Tinnitus oder Schwerhörigkeit leiden oder ein Hörgerät benötigen, sollten sich vor dem Sprung in die Tiefe auf jeden Fall von einem fachkundigen Hals-Nasen-Ohren-Arzt untersuchen lassen. Anhand der Untersuchungsergebnisse unterscheiden die Mediziner zwischen Tauchtauglichkeit, der Untauglichkeit und der Tauglichkeit mit Einschränkungen.
Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.