Experten zeigen Gefahren auf und geben Tipps zur Vermeidung von Unfällen in den eigenen vier Wänden
Alle sechs Sekunden passiert es: Ein gebrochener Arm, ein verstauchter Knöchel oder gar innere Verletzungen, weil der Staubsauger mitten im Weg stand und zur Stolperfalle geworden ist. In Deutschland ereignen sich jährlich mehr als fünf Millionen Unfälle im Haushalt. Für fast 6000 Menschen endeten sie im Jahr 2002 tödlich. Und die Tendenz ist steigend. Zeitnot, Hektik, Gedankenlosigkeit sind oftmals die Ursachen dafür, dass das Aufhängen der frisch gewaschenen Gardinen mit dem Sturz von der Leiter endet: Clogs oder Hausschlappen bieten eben keinen ausreichenden Halt, und wer statt einer Leiter auf Sesselkanten oder gar einen Drehstuhl steigt, erhöht die Unfallgefahr zusätzlich. Die Experten der B·A·D GmbH, einem der führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, raten gerade auch bei den jetzt anstehenden Frühjahrs-Putzaktionen zu mehr Umsicht und empfehlen, die in den eigenen vier Wänden lauernden Gefahren nicht zu unterschätzen. Hier geschehen drei Mal so viele tödliche Unfälle wie am Arbeitsplatz; dort nämlich haben Schutz- und Präventionsmaßnahmen gegriffen.
Und so halten die Sicherheitsexperten nichts davon, das Aufwischen verschütterter Flüssigkeiten wie Wasser, Fett oder Duschgel „auf später“ zu verschieben. Sie lassen nämlich aus gefliesten Böden Rutschbahnen werden, und das kann unter Umständen zu gefährlichen Kopfverletzungen führen. Fest am Fuß sitzende Schuhe mit Profilsohle sind ein Muss bei der Arbeit im Haushalt. Denn nur sie bieten im Falle eines Falles festen Halt und können beim Stolpern über das Staubsaugerkabel das Schlimmste verhindern helfen.
Technische oder bauliche Mängel machen übrigens nur vier Prozent aller Unfälle im Haushalt und im Garten aus. Auch bei der Arbeit im Freien führt die unsachgemäße Handhabung zur Verletzung, und nicht etwa ein defektes Gerät. Konzentration lautet folglich das oberste Gebot beim Umgang mit der Heckenschere, und das Ziehen des Rasenmähers beim Rückwärtsgehen ist schlicht verboten: Dabei kommt es nämlich immer wieder zu Stürzen, bei denen der Fuß unter den laufenden Rasenmäher gerät.
Wer sich auf seine Arbeit konzentriert, kann leicht mal den Nachwuchs aus den Augen verlieren. Dabei werden gerade Kinder von Aktivitäten im Haushalt magisch angezogen und möchten mitmachen. Die Experten der B·A·D raten daher zu besonderer Achtsamkeit. Reinigungsmittel sollten immer außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt und Kinder niemals mit eingeschalteten Elektrogeräten alleine gelassen werden.
Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.