Hinweise auf Gehörschutz-Empfehlungen beachten / Vorsicht vor zu lauter Musik
Die Gesichter vieler Passanten sind schmerzverzerrt, die Hände mitunter fest an die Ohren gepresst: Lärm, wie er uns beispielsweise bei Straßenbauarbeiten begegnet, ist nicht nur unangenehm, er macht nachweislich krank. Menschen, die beruflich mit Lärm verursachenden Maschinen arbeiten, schützen sich durch entsprechenden schalldämpfenden Ohrschutz. Doch auch die Gefährdung des im privaten Haushalt entstehenden Lärms ist nicht zu unterschätzen, mahnen die Experten der B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, einem führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz. Hobbybastler, die etwa mit Schleif- und Bohrmaschinen oder Sägen umgehen, müssen sich ebenfalls vor den krankmachenden Geräuschen schützen.
Die Mediziner verweisen auf das Gehörschutzsymbol, mit dem zahlreiche Maschinen für handwerkliche Arbeiten gekennzeichnet sind. Ein ernstzunehmender Hinweis darauf, dass der von der Maschine verursachte Krach bekanntermaßen schädlich für das Gehör und das Tragen eines Gehörschutzes unverzichtbar ist. Wird diese Sicherheitsaufforderung nicht beachtet, können Tinitus-Effekt oder ein Hörsturz entstehen, warnen die B·A·D-Experten.
Sorge bereitet den Fachleuten, dass immer mehr junge Menschen bereits von Hörschwächen betroffen sind. Während es in der Arbeitsmedizin eingehende Regelungen zum Lärmschutz gibt, stellt der so genannte „Freizeitlärm“ bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein unterschätztes Gefahrenpotenzial dar. Ein Lärmpegel zwischen 92 und 110 Dezibel (dB(A)), wie er in Discotheken gemessen wird, entspricht im oberen Bereich der Lärmbelastung durch einen Presslufthammer – und geht sogar noch darüber hinaus. Ins Visier der Experten ist aber auch die elektroakustische Verstärkung für Musik in tragbaren Abspielgeräten geraten. Über die Kopfhörer werden Mittelungspegel von 110 dB (A) erreicht – enorm lauter Schall, der ungemindert auf das Gehör trifft und es nachhaltig und unheilbar schädigt. Irreparable Hörschäden können ferner durch laute Knalle, etwa von Böllern und Raketen zum Jahreswechsel, entstehen.
Wie die Mediziner der B·A·D wissen, sind bereits die Kleinsten den Gefahren des tückischen Lärms ausgesetzt. Denn bestimmte Spielzeuge verursachen mitunter einen für Erwachsene schier unerträglichen Lärm, der von den Kindern als nicht unangenehm empfunden wird – wiewohl er die Kinderohren schädigt. Eine europäische Normung zur Schallpegelbegrenzung lauter Kinderspielzeuge gibt es bisher noch nicht: Sie wird derzeit erarbeitet.
Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.