Experten empfehlen Blick in den Impfpass: "Vorbeugen ist besser als Heilen!
Die Urlaubsreise ist hart erarbeitet und wohlverdient. Wer „verschwendet“ da im Vorfeld der Reise schon Gedanken an mögliche Krankheiten, die einem die Ferien vergällen und das Leben nach dem Urlaub womöglich zur Hölle machen können? Nicht nur bei Fernreisen in exotische Länder, warnen erfahrene Mediziner, sollten sich Erholungssuchende Zeit für eine sorgfältige Reiseplanung nehmen, die auch den Blick in den Impfpass beinhaltet. Schließlich gelte die Devise „Vorbeugen ist besser als Heilen“ und der kleine Pieks einer Auffrischimpfung etwa gegen Wundstarrkrampf (Tetanus) oder (Gelbsucht) Hepatitis ist nichts im Vergleich zu den möglicherweise schwerwiegenden Folgen einer Erkrankung.
Schlechte hygienische Bedingungen und der Kontakt zu in Armut lebenden Menschen begünstigen beispielsweise die Verbreitung von Diphtherie, die als Tröpfcheninfektion übertragen wird. Die Experten der B·A·D GmbH, einem der führenden Anbieter auf dem Gebiet des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes, raten daher dringend zu einer vorbeugenden Schutzimpfung in Kombination mit der Impfung gegen Wundstarrkrampf und Kinderlähmung (Polio). Den Erfahrungen der Mediziner zufolge gewinnt aber auch die Malaria-Erkrankung bei Fernreisen zunehmend an Bedeutung. Die durch Mücken übertragene Krankheit äußert sich meist mit Schüttelfrost und hohem Fieber, je nach Art der Malaria können Erbrechen, Durchfälle oder gar Kreislaufkollaps hinzukommen. Schutz vor Malaria bieten neben einer Verringerung der Mückenstichgefahr – etwa durch Moskitonetze und dem Tragen langer Hose und langer Ärmel – die Einnahme von Prophylaktika, die übrigens auch noch einige Wochen nach der Rückkehr aus dem Urlaub eingenommen werden müssen.
Gefahren lauern jedoch beileibe nicht nur in fernen Ländern, auch beim Wandern im Bayerischen Wald oder im Schwarzwald lassen sich unter Umständen gefährliche Bisse einfangen. Denn hier gibt es vor allem während der Sommermonate Zecken und diese können Überträger der Hirnhauterkrankung sein. Wer befürchtet, bei Spaziergängen auch in Wäldern in Rheinland-Pfalz, im Saarland, im hessischen Odenwald oder in Thüringen von einer Zecke gebissen worden zu sein, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen – oder sich vorsichtshalber vor Ferienantritt in diesen Regionen um eine Schutzimpfung bemühen.
Als das „A und O“ eines effektiven Schutzes gegen Reisedurchfall, der als häufigste Erkrankung bei Reisen in tropische oder subtropische Regionen gilt, empfehlen die Experten die konsequente Einhaltung von Hygienerichtlinien, zu denen auch der sorgsame Umgang mit Nahrungsmitteln und Getränken gehört. Damit die Urlaubsreise das bleibt, was sie sein soll: erholsam und vergnüglich.
Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.