Aktiver Arbeits- und Gesundheitsschutz im Unternehmen: Motivation steigert die Produktivität
Wer in den Arbeitsschutz seiner Mitarbeiter investiert, profitiert auf der ganzen Linie: Was im ersten Moment wie ein Widerspruch klingt, ist keiner. Investitionen in den Arbeits- und Gesundheitsschutz stärken vielmehr die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und sichern auch langfristig sein Überleben, so die Experten der B·A·D GmbH, einem der führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz. Die Erfahrung der Mediziner, dass sich diese Investitionen schnell amortisieren, werden durch Langzeitstudien untermauert, die bei Firmen mit einem aktiven Gesundheitsschutz eine gestiegene Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter, geringere Fehlzeiten und eine spürbar verbesserte Produktivität registriert haben.
Unfälle und Erkrankungen, die auf Sicherheitsmängel im Arbeitsschutz und der Arbeitshygiene zurückzuführen sind, verursachen alljährlich hohe Produktionsausfälle, die mit immensen Kosten verbunden sind. Mit mehr als 44 Milliarden Euro beziffert die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin etwa die Verluste im Jahr 2002. Und dieser Werteverlust schlägt sich natürlich auch in den Unternehmensbilanzen nieder: Im statistischen Mittel ergeben sich pro Mitarbeiter 14,2 Ausfalltage pro Jahr und das kostet einen Betrieb jeweils rund 2000 Euro.
Handwerksbetriebe, die einen aktiven Gesundheitsschutz betreiben, können sich am Markt besser behaupten. Auch das ist Ergebnis einer Studie, in deren Verlauf Betriebe beobachtet wurden, die sich in den Jahren 1994 bis 1998 um den Gesundheitsförderpreis des Handwerks beworben hatten. 2001 waren noch mehr als 90 Prozent dieser Unternehmen am Markt aktiv, wobei die durchschnittliche Quote an Firmenschließungen lediglich eine Zahl von 55 Prozent hätte erwarten lassen.
Um mit Hilfe eines aktiven Arbeitsschutzes von Innovationskraft und gesteigerter Produktivität profitieren zu können, sprechen sich die Experten der B·A·D für einen integrativen Gesundheitsschutz aus, der die verschiedenen Einzeldisziplinen vereint. Neuer gesetzlicher Regelungen bedarf es dabei nach Ansicht der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) nicht. Vielmehr müsse eine bessere Kooperation erreicht und die Angebote der Experten besser vernetzt werden. Die verpflichtenden Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz müssen mit freiwilligen Angeboten zur Gesundheitsförderung vereint werden, fordern die B·A·D-Fachleute, die darin den Garant für eine erfolgreiche betriebliche Gesundheitspolitik sehen. Damit die Angebote zur Gesundheitsförderung akzeptiert und angenommen werden, sprechen sich die Mediziner ferner für eine konsequente Einbindung der Belegschaft und der Betriebsräte aus.
Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.