Erfahrung spricht für Integration in Managementsysteme in Alten- und Pflegeheimen
Die Bilder, die immer mal wieder durch die Medien gehen, rühren und erschrecken gleichzeitig: Pflegebedürftige, die mit Medikamenten einfach ruhiggestellt werden und Senioren, die durch falsches Liegen infektiöse Geschwüre erleiden. Dass dies trotz kontinuierlich steigender Pflegebedürftigkeit und Probleme beim Altenpflege-Nachwuchs nicht die Norm ist, dass Alten- und Pflegeheime in der Tat nicht zum „Abstellgleis“ werden, dafür sorgen eine Reihe von Gesetzen. Zwar ist eine Pflegeprüfverordnung, die Leistungs- und Qualitätsnachweise für ambulante und stationäre Einrichtungen beinhaltet, im Bundesrat abgelehnt worden, doch die Forderung nach Hygienebeauftragten ist unentbehrlich. Ohne deren Arbeit und ohne ein umfassendes internes Qualitätsmanagement, so warnen die Mitarbeiter der B·A·D GmbH, einem führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, könnten die externen Qualitätsprüfungen der Medizinischen Dienste Defizite zutage fördern.
Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung prüft im Auftrag der Pflegekassen ambulante wie stationäre Alten- und Pflegeheime und versteht sich dabei mehr als Berater denn als Kontrolleur. Basis der Qualitätsprüfung ist ein Prüfkonzept, das eine umfassende Analyse der Einrichtung vorsieht. Dabei wird die Pflege in ihren verschiedensten Stadien auf den Prüfstand gestellt: bei der Konzeption und Planung, der Ausführung, der Dokumentation, dem Stand der medizinischen Versorgung und vor allem natürlich bei der Beobachtung des Pflegezustands der Bewohner. Aber auch Nachweise über interne und externe Fortbildungen für die Mitarbeiter sind Bestandteil der Qualitätsprüfung.
Die Experten der B·A·D GmbH wissen sehr wohl um die Komplexität der Aufgabenstellung sowohl für Hygienebeauftragte, als auch Qualitätsmanagementbeauftragte. Denn es geht nicht allein „nur“ um die Pflege des alten und womöglich multimorbiden Menschen. Es sind auch fundierte Kenntnisse in den Bereichen Hauswirtschaft, Technik und Verpflegung vonnöten. Das seit gut zwei Jahren geltende Infektionsschutzgesetz beispielsweise fordert Hygienepläne, die Richtlinien für die Infektionsprävention bei der Pflege des Patienten vorgeben und darüber hinaus z.B. die Verfahrensweise bei Reinigung und Desinfektion regeln. Aufgrund ihrer Erfahrung sprechen sich die Fachleute der B·A·D GmbH für ein Qualitätsmanagementsystem aus, das Hygiene als Ganzes integriert: Dieses, verbunden mit externen Hygienebeauftragten verstärkt die Akzeptanz der Hygiene in allen Bereichen der Einrichtung.
Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.