Deutschland 
 
 
 
13. September 2005

 

Grippe-„Überfall“ erfolgreich abwehren

Schutzimpfung kann Ansteckungsgefahr um bis zu 70 % reduzieren / Gefahren der Influenza-Viren nicht unterschätzen

Sie sind unsichtbar, fesseln den Menschen mitunter viele Tage lang ans Bett und können im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen: Influenza-Viren, die durch Tröpfchen, also durch Husten oder Niesen, übertragen werden, und hohes Fieber, Mattigkeit, Gliederschmerzenden sowie quälenden Husten mit sich bringen. Rund drei Millionen Menschen „erwischt“ die Grippe in Deutschland jedes Jahr, und alljährlich sind zirka 8000 Todesopfer zu beklagen – vor allem Senioren und chronisch kranke Menschen mit einem etwa durch Diabetes geschwächten Immunsystem. Doch auch der gesunde 30- oder 45-jährige Arbeitnehmer ist gegen die Viren nicht gefeit, und besonders Berufstätigen mit hohem Publikumskontakt sowie im Gesundheitswesen raten die Experten der  B·A·D GmbH, einem der führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, deshalb zu einer Grippeschutzimpfung. Die Monate September und Oktober sind die beste Zeit für eine Schutzimpfung, doch auch die Impfung zu einem späteren Zeitpunkt macht Sinn. Denn der Grippeschutz ist nach ein bis zwei Wochen voll ausgeprägt und dann sechs bis zwölf Monate wirksam.

Während der Grippe-Saison gehen rund zwölf Prozent aller Krankmeldungen auf die Influenza zurück, die sehr viel gefährlicher als der grippale Infekt oder die Erkältung mit Symptomen wie Halsschmerzen, Husten und Schnupfen ist. Die Influenza-Viren gelangen mit der eingeatmeten Luft bis in die Bronchien und machen uns zwei bis drei Tage nach der Ansteckung schlagartig krank: Plötzliches hohes Fieber, jeder Knochen im Körper schmerzt und ein trockener Husten quält, der sich über mehrere Wochen halten kann. Nur in ihrer Frühphase ließe sich die Grippe wirksam behandeln, doch das ist, so die Mediziner der B·A·D, aufgrund des blitzartigen Auftretens der Krankheit nur schwer möglich. Folglich sollte der Körper einer Grippe mit ihren möglichen schweren Komplikationen erst gar keine Angriffsfläche bieten.
Mit dem üblicherweise in den Oberarm injizierten Impfschutz gelangen Antigene toter Erreger, die inaktiviert sind, in den Körper. Der Impfstoff, der jährlich aufgrund der sich verändernden Erreger neu entwickelt wird, verursacht keine Influenza, kann als Nebenwirkung vereinzelt jedoch ähnliche Symptome hervorrufen. Menschen mit einer Allergie auf Hühnerweiß übrigens kann der normale Grippe-Impfstoff nicht gespritzt werden.

Die Ärzte der B·A·D führen in Unternehmen seit Jahren breit angelegte Impfschutz-Aktionen durch – aus gutem Grund und mit großem Erfolg. Und die Effizienz der Schutzimpfung spricht für sich selbst: Sie reduziert die Gefahr einer Ansteckung um bis zu 70 Prozent und minimiert Influenza-Erkrankungen mit Todesfolge um 90 Prozent.

 

 

Über die B·A·D Gruppe

Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.

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