Deutschland 
 
 
 
23. Juli 2003

 

Grillspaß - ohne Angst vor Bakterien

Richtige Lagerung der Lebensmittel ist wichtig

Größer könnte der Kontrast nicht sein: Verführerische Gerüche in lauer Sommernacht, genussvoller Verzehr von Gegrilltem und Salaten – und in der Nacht übelste Bauchschmerzen, die auf eine Infektion schließen lassen... Rund 16 Mal ließen im vergangenen Jahr deutsche Haushalte ihre Küche kalt, warfen stattdessen den Grill an und genossen ihr Essen im Freien. Dass dies nicht ohne Tücken ist, beweisen die rund 200 000 Darminfektionen jährlich, die in den meisten Fällen durch mangelnde Lebensmittelhygiene verursacht werden. Wer jedoch die richtigen Lebensmittel aussucht, sie den Temperaturen entsprechend lagert und fachgemäß zubereitet, muss – so die Mediziner der B·A·D GmbH, einem führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz – um den Erfolg seines Grillabends nicht bangen.

Um einer Salmonellenvergiftung oder anderen bakteriellen Erkrankungen nicht die geringste Chance zu lassen, empfehlen die Experten den Verzicht auf rohe tierische Lebensmittel wie Tartar, Mett oder Sushi und besondere Vorsicht bei Mayonnaisen, Cremes oder Tiramisu. Wer etwa auf den leckeren italienischen Nachtisch nicht verzichten möchte, muss wissen, dass Mikroorganismen sich bei unzureichender Kühlung schnell vermehren. Um dies zu unterbinden, müssen die Produkte bei mindestens sieben Grad gelagert werden; auch Grillgut sollte nur in den jeweils benötigten Mengen unmittelbar vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank genommen werden. Generell gelten eine Vinaigrette aus Essig und Öl für den Salat und das Marinieren des Grillgutes als gute Vorbeugung gegen unangenehme und auch gefährliche Infektionen.

Grillen will gelernt sein, und dazu gehört mehr, als nur die Kohlen am Glühen zu halten. Bei allen rohen Produkten gilt, dass sie ausreichend gebraten und gegart werden müssen. Besonders schwierig ist Geflügel, bei dem oftmals die Haut zu verbrennen droht, obgleich das Fleisch am Knochen noch roh ist: dagegen hilft nur langsames und gleichmäßiges Braten. Wird rohes Geflügel oder auch Fleisch in schneller garende kleine Portionen zerlegt, dürfen auf dem gleichen Schneidebrett ohne gründliche Reinigung keinesfalls Rohkost oder Brot geschnitten werden. Denn auf dem Teller oder Brett bleiben die Bakterien erhalten und können durch Produkte, die nicht mehr erhitzt werden, in den Magen der Grillfreunde gelangen. Der appetitliche Stapel mit Steaks, Geflügel oder auch Würstchen, der binnen kürzester Zeit auf dem Grill landen soll, muss im Freien übrigens so lange wie möglich abgedeckt bleiben. Denn sowohl Haustiere als auch Vögel und Insekten können Krankheitserreger übertragen.

 

 

Über die B·A·D Gruppe

Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.

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