Deutschland 
 
 
 
09. April 2003

 

Gefahren beim Frühjahrsputz nicht unterschätzen

Reinigungsmittel können es "in sich haben" - Mit Gefahrstoffen richtig umgehen

Mit Macht bahnt sich der Frühling seinen Weg — und mit der gleichen Energie geht es in Wohnungen und Häusern an den Frühjahrsputz: Der Mief des Winters soll verschwinden, der Sinn steht nach luftiger Frische und Wohlgeruch. Allerdings ist bei der Wahl der Reinigungsmittel Vorsicht angebracht, denn nicht alles, was gut duftet, ist auch der Gesundheit des "Putzteufels" zuträglich. Reinigungs-, Pflege- und Desinfektionsmittel — kurz unter dem Begriff "Reinigungsmittel" zusammengefasst — können der Gesundheit vielmehr schaden, weil viele ätzend sind und die Atemwege reizen, einige können gar giftig oder im wahrsten Sinne des Wortes "brandgefährlich" sein.

Professionelle Reinigungskräfte sind diesen Gefahren in besonderem Maße ausgesetzt. Deshalb verpflichtet der Gesetzgeber die Unternehmen zur Überprüfung der Reinigungsmittel und zur Klärung der Frage, ob Gefahrstoffe enthalten sind oder freigesetzt werden können. Eine solche Fürsorgepflicht haben Arbeitgeber gerade auch in gewerblichen Betrieben, in denen fast immer mit Chemikalien gearbeitet wird und die somit der Gefahrstoffverordnung unterliegen. Die Experten der B·A·D GmbH, einem der führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, wissen um die Gefährlichkeit dieser Stoffe, die eine chemisch-physikalische, akut toxische oder chronisch toxische Wirkung entfalten und die Gesundheit der Mitarbeiter beeinträchtigen können. Und sie wissen auch um die Schwierigkeit, mit dem sich ständig ändernden deutschen Gefahrstoffrecht Schritt zu halten, das von Richtlinien der Europäischen Union und neuesten arbeitsmedizinischen Erkenntnissen beeinflusst wird.

Zunehmend ist deshalb das Know-how der Fachleute gefragt, die für Unternehmen ein individuell abgestimmtes Gefahrstoffmanagement anbieten. Zu diesem Management gehören unter anderem die Ermittlung von Gefahrstoffen, deren Erfassung und kontinuierliche Fortschreibung in einem Gefahrstoffverzeichnis, die Erstellung von Betriebsanweisungen sowie die Informationen über Veränderungen der gesetzlichen Bestimmungen. Gleichzeitig helfen die Profis bei der Suche nach Ersatzstoffen und klären über Hygienemaßnahmen auf, die vor allem die Gefahr von Hauterkrankungen beim Umgang mit Reinigungsmitteln reduzieren können.

Wer Sauberkeit und "frischen Wind" für die eigenen vier Wände und das ohne Angst um die Gesundheit anstrebt, sollte auf aggressive Produkte verzichten, die Ameisen-, Essig- oder Salzsäure enthalten. Es empfehlen sich vielmehr Mittel auf Basis vom Amidosulfonsäure oder Zitronensäure — die so richtig gesund nach Frühling riechen.

 

 

Über die B·A·D Gruppe

Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.

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