Deutschland 
 
 
 
09. Februar 2005

 

Fasten ist "in" - und Balsam für Körper und Seele

Doch Vorsicht beim Fasten am Arbeitsplatz

Strahlender Teint, unglaublich gute Laune und sprühend vor Motivation und Kreativität: Katharina S. hat vor einigen Jahren das Fasten entdeckt und mit ihren positiven Erfahrungen die Kollegen angesteckt. Getreu dem Motto „gemeinsam sind wir stark“ (und konsequent) gönnen sie ihren auch vom Faschingstreiben strapazierten Körpern nun eine Pause. Sie verzichten eine Woche lang auf feste Nahrung, trinken täglich mindestens zweieinhalb Liter Tee, Gemüsebrühe, Obstsaft und Wasser und entschlacken so ihren Körper.
Seit einiger Zeit ist es geradezu „hip“, sich von Aschermittwoch bis Ostern einige Zeit der Enthaltsamkeit zu verschreiben. Um den Körper nicht unnötig zusätzlich zu belasten, wird auf Kaffee, Süßes, Zigaretten, Alkohol oder Autofahren und Fernsehen verzichtet. Ob der Fastenwunsch nun religiöse Gründe hat oder der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund steht –– immer macht sich eine Entspannung der Seele bemerkbar, und die drückt sich auch in einem gesteigerten körperlichen Wohlbefinden aus.
Experten der B·A·D GmbH, einem der führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz raten jedoch vor Beginn einer Fastenkur zum Arztbesuch. Auch warnen sie davor, während der Arbeit zu fasten, denn das erfordert ein zusätzliches Maß an Disziplin. Das „innere Tempo“ beim Fasten ist verlangsamt, d.h. die Sehfähigkeit, Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit sind beeinträchtigt. Und damit ist – je nach beruflicher Anforderung (z.B. Taxi- und Busfahrer, Kranführer, Dreher etc.) - die Unfallgefahr um ein Vielfaches erhöht. Gleiches gilt beim Autofahren. Lieber auf Bus oder Bahn umsteigen oder zu Fuß gehen.
Wer sich für eine Fastenkur entscheidet, sollte sich viel Ruhe gönnen und ausgedehnte Spaziergänge an der frischen Luft machen. Eine Massage oder ein Saunabesuch können ebenso wohltuend sein wie ein Leberwickel oder Kneipp-Anwendungen.
Bei Menschen, die ihre Ernährungsgewohnheiten umstellen wollen, kann das Fasten als Einstieg dienen. Denn eine ausgewogene und vollwertige Ernährung ermöglicht es, den frisch entschlackten und entgifteten Körper nicht erneut mit Schadstoffen zu belasten. Wer sich allein aufs Fasten verlässt, um schlank zu werden, der wird allerdings nur kurzfristig glücklich sein: Denn zu Beginn des Fastens verbraucht der Körper seine Kohlenhydratreserven, dann folgen Eiweiße und nach einigen Tagen wird Fett abgebaut., das bei der Rückkehr zu den alten Essgewohnheiten nach dem Fasten schneller als zuvor wieder aufgebaut wird.

 

 

Über die B·A·D Gruppe

Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.

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