Deutschland 
 
 
 
13. Juni 2008

 

Explosionsgefahren erkennen – und minimieren

Für Betriebe gelten strenge gesetzliche Auflagen B·A·D ermittelt Risiken und empfiehlt Schutzmaßnahmen

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit oder Nachlässigkeit bei der Einhaltung von Sicherheitsvorschriften und schon ist es passiert: Ein Knall, es brennt – es ist zur Explosion gekommen.
 
Tagtäglich knallt es irgendwo in Deutschland und es sind stets nur die spektakulären Unglücksfälle, die einer breiten Öffentlichkeit bekannt werden. Nicht selten bedroht eine Explosion die Existenz des  gesamten Betriebes.
Für Unternehmen mit möglichen Explosionsgefahren gelten daher strenge gesetzliche Vorschriften. Die Betriebssicherheitsverordnung schreibt ein Explosionsschutzdokument vor, das unter anderem eine Gefährdungsbeurteilung und erforderliche Schutzmaßnahmen enthält. Nach den Erfahrungen der Spezialisten der B·A·D GmbH, die zu den führenden Anbietern im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz zählt, können Aktualität und Einhaltung der Vorgaben des Explosionsschutzdokumentes gar nicht hoch genug bewertet werden. Aber auch im privaten Haushalt wird die Explosionsgefahr z.B. beim Grillen - hier beim Umgang mit falschen flüssigen Grillanzündern (z.B. Spiritus) oder Propangasflaschen - oft unterschätzt.
 
Explosionsgefahr besteht z.B. überall dort, wo sich zündfähige Gas- oder Staub- bzw. Dampf-Luft-Gemische, in hinreichender Menge bilden können – so etwa beim Umgang mit Benzin und bestimmten lösungsmittelhaltigen Lacken oder mit brennbaren Gasen. Aber auch erst bei der Produktion anfallende Stoffe wie der Staub von Metallen oder Getreide können ohne entsprechende Schutzmaßnahmen eine Explosionsgefahr darstellen. Bei technischen Anlagen ist die mögliche Ex-Gefahr durch ein gelb-schwarzes Warnschild gekennzeichnet. Um die Gefahr einer Explosion bei der Arbeit mit brennbaren Flüssigkeiten oder brennbaren Gasen – auch Lösemittel wie Aceton und Lösemittelgemische wie „Verdünner“ können mit der Luft explosionsfähige Gemische bilden – zu minimieren, raten die Experten der B·A·D z.B. zur Technischen Lüftung (Beispiel: Absauganlage) im Bereich des Arbeitsumfeldes.
 
Zündquellen, z.B. offene Flammen, müssen unbedingt vermieden werden. Ebenso steht hier die Verwendung ausschließlich explosionsgeschützter elektrischer Geräte im Fokus.

 

 

Über die B·A·D Gruppe

Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.

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