Nasses Herbstlaub lässt Wege zu Schlitterpartien werden / Tempo anpassen
Ein Teppich aus bunt gefärbtem Herbstlaub auf Bürgersteigen und Straßen kann toll aussehen, birgt jedoch eine Menge häufig unterschätzter Gefahren in sich. Die Kombination aus Laub und Feuchtigkeit ist tückisch und verwandelt Wege und Fahrbahnen in Schlitterbahnen. Als „Schmierstoff“ wirken dabei die Blätter auf der nassen Unterlage, aber auch die sich aus den Blättern lösende „zuckerhaltige Verbindung“, die den Laubbergen eine schleimige und glitschige Konsistenz verleiht. Konzentration statt Sorg- und Achtlosigkeit beim Spazierengehen ebenso wie beim Fahren empfehlen die Experten der B·A·D GmbH, einem der führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz: damit es nicht zu Stürzen und bösen Verletzungen kommt. Sie vergleichen die mit Sturzgefahren verbundene Herbstzeit nicht umsonst mit Aquaplaning, der Effekt ist nämlich ganz ähnlich.
Jede abrupte Richtungsänderung beim Laufen, jedes Abbremsen des Autos und jede Beschleunigung des Fahrrades kann dazu führen, dass Füße und Räder die Bodenhaftung verlieren und der Mensch ungewollt zum Spielball fremder Kräfte wird. Besonders heimtückisch ist die „Blätterfalle“, wenn der normale Straßenbelag von kleineren und größeren Laubbergen unterbrochen wird: Im einen Moment greifen die Bremsen noch –im nächsten Moment bleibt das Bremsmanöver entweder ohne Wirkung oder das Gefährt macht sich selbstständig und sucht sich seine Richtung alleine.
Vorausschauendes Fortbewegen im Straßenverkehr empfehlen die Fachleute der B·A·D. Auch Fußgänger sind gut beraten, wenn sie ihr Schritt-Tempo dem Belag anpassen. Und ähnlich wie bei Schnee und Glatteis verhält es sich auch mit der Räumungspflicht des Laubes etwa für Grundstückseigentümer. Sie sind verpflichtet, das Herbstlaub im angemessenen Rahmen zu entfernen und damit Stürzen vorzubeugen. Gleiches gilt auch für Arbeitsstätten im Freien und für öffentliche Straßen. Werden die Blätter nicht beseitigt, und es kommt auf glitschigem Laub zum Unfall, können Arbeitgeber oder Vermieter bei groben Verstößen auf Schadenersatz verklagt werden.
Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.