Deutschland 
 
 
 
01. Juli 2005

 

Bei Müdigkeit Hände weg vom Steuer

Sekundenschlaf entscheidet über Leben und Tod

Die Reise in den Urlaub ausgeruht antreten

Im sportlichen Wettkampf ist es alltäglich: Sekundenbruchteile entschieden über Sieg oder Niederlage, machen uns zu Siegern oder Zweitplatzierten. Die oft ebenfalls nur Sekunden andauernden Müdigkeitsattacken hingegen, denen Menschen vor allem bei monotonen Autobahnfahrten zu erliegen drohen, entscheiden über Leben und Tod. Ein kurzes Einnicken am Steuer, der so genannte Sekundenschlaf, reicht aus, um die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren und vom Weg abzukommen – mit oftmals katastrophalen Folgen.  Zum Beginn der Fahrten in den Sommerurlaub warnen die Experten der B·A·D GmbH, einem der führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, vor einem hektischen Aufbruch in die Ferien. Oft genug werden die Vorbereitungen auf den letzten Drücker getätigt, und dann geht es noch in der Nacht auf die Autobahn, um Staus zu entgehen. Dabei belegen Untersuchungen, dass rund 24 Prozent aller Autobahnunfälle mit Todesopfern nicht durch technische Defekte, sondern vermutlich durch das Einschlafen am Steuer verursacht werden: Eine Gefahr, der Berufsfahrer im Lkw oder dem Reisebus wie auch Privatfahrer  sich selbst und andere ständig aussetzen.

Neben Hektik und einem kurzfristigen Schlafmangel sind es die zunehmenden allgemeinen Schlafprobleme, durch die sich das Risiko eines Sekundenschlafs erhöht.
 
Wer sich am Steuer schlapp fühlt und dabei ertappt, falsch zu schalten oder die Fahrspur nicht halten zu können, der muss schleunigst den nächstgelegenen Parkplatz ansteuern. Denn solche Fahrfehler sind wie permanentes Gähnen oder „schwere“ Augenlider Anzeichen für einen drohenden Sekundenschlaf, dem mit lauter Musik oder frischer Luft durchs geöffnete Autofenster nicht beizukommen ist.  Von Nachtfahrten zwischen 2 und 5 Uhr raten die Mediziner der B·A·D generell ab: In dieser Zeit ist der Organismus besonders auf Schlaf eingestellt und lässt sich nicht überlisten. Wer es dennoch versucht, und in Kaffee oder Aufputschmitteln einen Verbündeten sieht, der erhöht die Gefahr eines Sekundenschlafs sogar noch, warnen die Experten. Denn Koffein hat eine nur aufschiebende Wirkung – eine spätere Müdigkeitsattacke tritt dafür umso heftiger auf.

 

 

Über die B·A·D Gruppe

Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.

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