Hygiene als wirksamer Schutz vor Darminfektionen / Auf rohe tierische Produkte verzichten
Ein lauer Sommerabend, nette Gäste, der Geruch von Gegrilltem liegt in der Luft: Die Vorfreude auf die Gartenparty ist groß. Wer denkt da schon daran, dass das Fest böse Folgen haben kann, weil grundlegende Hygienemaßnahmen nicht berücksichtigt wurden. Jährlich erleiden rund 200.000 Menschen eine infektiöse Darmerkrankung. Etwa ein Drittel von ihnen zieht sich die Salmonellenvergiftung oder eine andere bakterielle Krankheit beim Essen im privaten Bereich zu. Die Auswahl der Speisen, ihre Lagerung und ihre Zubereitung spielen eine wichtige Rolle bei der Vermeidung einer Erkrankung. Werden die Regeln befolgt, geben die Hygieniker der B·A·D GmbH, einem der führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, grünes Licht für einen fröhlichen und vor allem unbeschwerten Grillabend.
Rohe tierische Lebensmittel sind ein besonders hohes Gefahrenpotenzial, warnen die B·A·D-Experten. Tartar, Mett, Sushi sind aus mikrobiologischer Sicht besonders kritische Lebensmittel und haben beim sommerlichen Fest im Freien nichts zu suchen. Vorsicht ist auch bei Mayonnaisen, Cremes oder Puddings geboten. Soll auf das Dessert, z. B. ein Tiramisu dennoch nicht verzichtet werden, muss die Süßspeise bei sieben Grad kühl gelagert werden, und darf erst unmittelbar vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank genommen werden. Grundsätzlich eignen sich fermentierte Produkte mit Milchsäurebak-terien für ein Sommerfest. Die Fachleute der B·A·D empfehlen Produkte wie Käse, Salami oder quarkhaltige Speisen, die mit ihren Milchsäurebakterien einen natürlichen Schutz vor Krankheitserregern bieten. Salate, die mit Essig und Öl angemacht sind, sind gesünder als Salate mit einem Mayonnaisen-Dressing – und nicht so anfällig für Krankheitserreger. Krankheiten auslösende Bakterien halten sich übrigens auch auf Küchenutensilien. Wird auf ein und demselben Brett Geflügelfleisch und Salat bearbeitet, muss das Brett vor der Salatzubereitung gründlich gereinigt werden. Sonst, warnen die Hygieniker, können Bakterien vom rohen Fleisch auf den Salat übertragen werden. Gründliches Händewaschen nach der Fleisch- oder Geflügelportionierung ist ebenfalls sehr wichtig.
Auch beim Griff in die Tiefkühltruhe müssen einige Spielregeln beachtet werden. Die Produkte müssen aus der Verpackung genommen, in ein Lochsieb gelegt und im Kühlschrank aufgetaut werden, lautet die Empfehlung der Experten. Der Fleischsaft muss getrennt entsorgt und der Abfluss mit heißem Wasser gründlich nachgespült werden. Sonst besteht immer die Gefahr, dass Bakterien übertragen werden.
Der „Chef“ am Grill ist übrigens gut beraten, wenn er den Teller mit Würstchen, Fleisch und Geflügel so lange mit einem Tuch bedeckt lässt, bis er das Grillgut tatsächlich auf den Rost legt. Das ist immer dann besonders wichtig, wenn sich unter die Gäste der Grillparty auch Haustiere mischen.
Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.