"Age Management" in den Betrieben sichert die Wettbewerbsfähigkeit
Die Zukunft hat längst begonnen und sie gehört beileibe nicht mehr allein den Jungen, die immer weniger werden! Bereits heute arbeiten in deutschen Unternehmen mehr Menschen über 50 Jahren als unter 30-Jährige, Tendenz steigend. „Age Management“ lautet das Motto, unter dem sich die Wirtschaft auf zunehmend ältere Mitarbeiter einstellt – und davon profitiert: Die Fähigkeiten Älterer reifen im kommunikativen, organisatorischen und sozialen Bereich in der zweiten Lebenshälfte, das Lernvermögen hingegen geht kaum verloren – eine entsprechende „Pflege“ vorausgesetzt.. Ein auf die zunehmende Lebensarbeitszeit abgestimmtes Unternehmenskonzept ist zwingende Konsequenz der demographischen Entwicklung, so die Experten der B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, einem der führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz. Um die Beschäftigungsfähigkeit bis ins höhere Alter zu erhalten, müssen Initiativen in den Bereichen Personalentwicklung, Arbeitsorganisation und –gestaltung, Unternehmens- und Führungskultur sowie Gesundheit umgesetzt werden.
Unternehmen, die sich auf diese Veränderungen einstellen wollen, empfehlen die B·A·D-Experten die Erarbeitung und Umsetzung von „Age Management“-Programmen, die gesunde ältere Mitarbeiter als Garant für eine hohe Wettbewerbsfähigkeit zum Ziel haben. Die zur Zeit vorliegenden Vorschläge für „europäische Leitlinien einer guten betrieblichen Praxis“ können dabei Hilfestellung bieten. Diese können im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements integriert werden.
Stellen heute noch die 50 bis 64 Jahre alten Mitarbeiter mit 15,5 Millionen rund ein Drittel der arbeitsfähigen Bevölkerung, werden es bereits im Jahr 2020 mehr als 19,5 Millionen und damit fast 40 Prozent sein.
Für den Erhalt und die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit ab dem 50. Lebensjahr ist nach den Worten der Mediziner das Führungsverhalten und die Arbeit von Vorgesetzten von entscheidender Bedeutung. Nur wer mit dem eigenen Altern keine Probleme hat, kann älteren Mitarbeitern vorurteilsfrei entgegentreten. Nicht minder wichtig ist eine gute Gesprächskultur im Unternehmen, die auch Beratungen über individuelle Arbeitsplanungen zulässt.
Europaweit sind sich Vertreter aus Wirtschaft und Industrie darin einig, dass „ältere Menschen nicht als ein gesellschaftliches Problem, sondern vielmehr als Chance für unsere Zukunft“ betrachtet werden sollten, sonst drohen sehr bald Personalengpässe, die die Existenz zahlreicher Betriebe gefährden.
Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.