Deutschland 
 
 
 
05. Mai 2004

 

Absage an den blauen Dunst

Betrieblichen Nichtraucherschutz mit Raucherentwöhnung verknüpfen

Qualm geschwängerte Büroräume, übervolle Aschenbecher auf den Schreibtischen: In immer mehr Betrieben gehört dieses Bild der Vergangenheit an. Seit 2002 gibt es einen gesetzlich geregelten Nichtraucherschutz, der Mitarbeiter vor den Gefahren des Tabakrauches bewahrt und Raucher in gesonderte Zonen oder ins Freie verbannt. Damit sind jedoch längst nicht alle Streitigkeiten beseitigt. Nichtraucher fühlen sich zu Recht auch durch den Qualm auf Bürofluren gestört oder kritisieren die wiederholten Pausen, in denen der nikotinabhängige Kollege seiner Sucht frönt. Die Experten der B·A·D GmbH, einem der führenden Anbieter im Bereich Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz wissen, dass gerade auch langjährige Raucher gerne von dem gefährlichen Laster ablassen würden – es jedoch alleine häufig nicht schaffen. Mit der Seminarreihe „Erfolgreich zum Nichtrauchen“ haben die Gesundheitsexperten hier gute Erfolge erzielt, auch, weil sich die Arbeit in der Gruppe positiv auf den Durchhaltewillen der „neuen“ Nichtraucher auswirkt.
 
Die B·A·D-Berater empfehlen, die Umsetzung des Nichtraucherschutzes in Betrieben grundsätzlich mit Angeboten der Raucherentwöhnung zu verknüpfen. Damit wird Nikotinabhängigen eine Alternative geboten und Verärgerung oder gar eine „innere Kündigung“ vermieden. Mitarbeiter und Unternehmen profitieren gleichermaßen davon. Denn die durch das Rauchen verursachten Kosten wie z.B. erhöhter krankheitsbedingter Arbeitsausfall, Reinigungs-/Renovierungskosten, erhöhtes Risiko durch Brandgefahr sowie Konflikte zwischen Rauchern und Nichtrauchern betragen bis zu Euro 1.500 je beschäftigten Raucher. In nur zwei Sitzungen von jeweils drei Stunden Dauer werden die Raucher auf ihre rauchfreie Zukunft vorbereitet. Sie nehmen an dem Seminar auf freiwilliger Basis teil und bestimmen auch ihren Ausstiegstermin selbst. Spätestens eine Woche nach dem letzten Seminartag muss jedoch der Griff zum Glimmstängel der Vergangenheit angehören und die Abstinenz beginnen. Eine intensive telefonische Nachbetreuung während der besonders rückfallkritischen Zeit, die sich über die ersten drei Monate erstreckt, stärkt das Durchhaltevermögen der Teilnehmer. Erfahrungen von Wissenschaftlern zeigen: die Ausstiegsquoten zur Raucherentwöhnung sind gut: Immerhin schaffen zwischen 30 und 50 Prozent aller entwöhnungsbereiten Raucher nachhaltig den Weg in ein suchtfreies Leben. Und selbst die Teilnehmer, die doch wieder rückfällig werden, haben bessere Grundlagen als andere Raucher, bei einem weiteren Ausstiegsversuch erfolgreich zu sein.

Bei ihren Seminaren belassen es die Experten der  B·A·D nicht beim Aufzeigen der großen Gefahren des Rauchens. Sie geben den Teilnehmern vielmehr Motivations-Tipps an die Hand, vermitteln praktische Hilfen bei Entzugserscheinungen und haben Anleitungen zur Entspannung parat. Geklärt werden so auch wichtige Fragen wie die der Gewichtsregulation und der Rückfallprophylaxe.

 

 

Über die B·A·D Gruppe

Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.

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