Deutschland 
 
 
 
25. November 2008

 

55 und älter – und damit längst noch kein „altes Eisen“!

Unternehmen müssen sich auf die Beschäftigung älterer Mitarbeiter einstellen / Experten der B·A·D empfehlen gezielte Maßnahmen zur Gesundheitserhaltung

Der Druck auf die Unternehmen wächst: Ältere Mitarbeiter müssen als „Chance für die Zukunft“ begriffen werden – das fordern die demografische Entwicklung und eine neue umfangreiche Gesetzgebung, die Altersdiskriminierung untersagt. Dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die 55 und mehr Jahre „auf dem Buckel“ haben, keineswegs zum „alten Eisen“ zählen, ist den Experten der B·A·D längst  klar. Und die Fachleute des Unternehmens, eines der führenden Anbieter im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz gehört, wissen um die Chancen, die die Stärken älterer Mitarbeiter eröffnen und die Möglichkeiten, eventuelle Schwächen nicht zur Belastung werden zu lassen.
 
Mit einer differenzierten Analyse, wie viele der 40,62 Millionen erwerbstätigen Deutschen (Stand September 2008) 55 Jahre und älter sind, vermag das Statistische Bundesamt nicht aufzuwarten. Regionale Erhebungen, wie sie beispielsweise der Bund der Selbständigen (BDS) jüngst in Bayern bei 560 mittelständischen Betrieben durchführte, sprechen jedoch eine deutliche Sprache: Der Umfrage zufolge beschäftigten zwar 46 Prozent der befragten Unternehmen über 55-Jährige, deren Anteil an der gesamten Belegschaft beträgt jedoch gerade einmal elf Prozent. Solche Verhältnisse werden sich in den kommenden Jahren nicht behaupten können. Bereits 2050 werden mehr als  38 Prozent der Deutschen zwischen  50 und 65  Jahre sein und das wird in Kombination mit dem bereits derzeit beklagten Fachkräftemangel zwangsläufig zur verstärkten Anstellung Älterer führen.
 
Zuverlässigkeit und Know-how, soziale Kompetenz, Qualitätsanspruch, Führungsqualitäten und Loyalität schätzen Unternehmen an ihren älteren Mitarbeitern, bemängelt werden hingegen eine Abnahme der Belastbarkeit und Flexibilität des Stütz-und Bewegungsapperates, Nachlassen der Geschwindigkeit der Informationsaufnahme und -verarbeitung sowie mangelnde Lern- und Weiterbildungsbereitschaft. Um derartige Veränderungen auszugleichen, sprechen sich die Mediziner der B·A·D bei der Beratung von Betrieben unter anderem für gezielte Angebote im Bereich „generationsgerechtes Gesundheits- und personalmanagement“ aus und bietet dazu individuelle, auf die jeweilige Unternehmensbranche abgestimmte Konzepte an.
 
Ein wichtiger  Baustein des Konzeptes ist die Gesundheitsförderung. Dass solche Maßnahmen der Geschäftsführung entscheidend zur Gesunderhaltung und Produktivität der Unternehmen beitragen, hat auch die Gesetzgebung erkannt. Investitionen in Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung sollen bereits rückwirkend für 2008 mit bis zu 500,-- € pro Mitarbeiter steuerlich begünstigt werden.

 

 

Über die B·A·D Gruppe

Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.

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