Deutschland 
 
 
 

Ausgabe 12 / 11

 

Frohes Fest und bewegende Momente!

Wieder ist ein Jahr vorbei und Weihnachten steht kurz bevor. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien besinnliche Feiertage mit bewegenden Momenten, Zeit für Entspannung und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr!

Senden auch Sie Ihren Kollegen, Freunden und Bekannten Weihnachtsgrüße. Dabei muss es nicht immer die klassische Weihnachtskarte sein. Wir stellen Ihnen auf unserer Homepage weihnachtliche E-Cards zur Verfügung. Geben Sie dort einfach Ihren Grußkartentext ein und versenden Sie die Karte direkt oder zum Wunschdatum. Wir informieren Sie, sobald Ihre Karte vom Empfänger gelesen wurde. Der Versand der E-Cards ist selbstverständlich kostenfrei.

 

So kommen Sie entspannt durch die Feiertage

Alle Jahre wieder: Pünktlich zur Weihnachtszeit droht akute Stress-Gefahr. Überfüllte Kaufhäuser, ein voller Terminkalender mit Weihnachtsfeiern & Co., die Familie zu Besuch und nebenbei auch noch der Arbeitsalltag. Damit dies nicht zum Kollaps unterm Weihnachtsbaum führt, haben wir für Sie ein paar Tipps gegen den Weihnachtsstress zusammengestellt:

  • Weihnachten verlangt keine Perfektion: Plätzchen müssen gebacken, das Haus geputzt und weihnachtlich dekoriert, Geschenke gekauft und das Essen vorbereitet werden - bei all diesen Aufgaben artet Weihnachten schnell in Stress aus. Daher planen Sie am besten schon frühzeitig Ihre Weihnachtsvorbereitungen und holen sich gegebenenfalls Unterstützung von Familie und Freunden. Wichtig ist: Es muss nicht immer alles perfekt sein - auch nicht zu Weihnachten.
  • Geschenke frühzeitig einkaufen: Je näher Weihnachten rückt, desto voller werden die Innenstädte. Deshalb am besten schon das ganze Jahr über die Augen für ein mögliches Weihnachtsgeschenk offen halten. Wer Geschenke möglichst weit im Voraus kauft, kommt später nicht in Zeitnot. Wer dies nicht schafft, kann mit Online-Shopping dem Weihnachtsstress in den Geschäften entgehen. Bequem von zu Hause aus die Präsente bestellen und nach Hause liefern lassen. Tipp: Viele Online-Shops bieten sogar einen Geschenkverpackungsservice an.
  • Weniger ist mehr: Oma, Opa, Mutter, Vater, Tante und Cousin - ist die Familie groß, müssen besonders viele Weihnachtsgeschenke besorgt werden. Aber vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, die Anzahl der Geschenke zu reduzieren. Wie wäre es denn mit Wichteln? Dabei wird vorher ausgelost, wer wem aus der Familie etwas zu Weihnachten schenkt. Aus zehn Geschenken wird nur noch eins - und das kann dann gleich mit viel mehr Zeit und Liebe ausgesucht werden.
  • Zeit für Entspannung nehmen: Weihnachten ist eigentlich die Zeit der Besinnlichkeit und der ruhigen Momente. Oft müssen wir uns diese Zeit aber bewusst nehmen! Behalten Sie im Blick, worum es Weihnachten eigentlich geht. Es ist eine Chance, zur Ruhe zu kommen und sich den Menschen zu widmen, die Ihnen am Herzen liegen. Nehmen Sie sich Auszeiten. Trinken Sie gemütlich Tee, sehen Sie sich einen netten Weihnachtsfilm an oder hören Sie Weihnachtsmusik bei gemütlichem Kerzenschein. So kommen Sie zur Ruhe und können die Feiertage entspannt genießen.

 

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…

Weihnachten ist die Zeit der Kerzen und Lichter - sei es der traditionelle Adventskranz, die Lichterkette am Weihnachtsbaum oder schöne Weihnachtsgestecke, die die Räume im warmen Kerzenlicht erleuchten. Was einerseits zu einer besonders besinnlichen Stimmung beiträgt, kann auf der anderen Seite böse Folgen haben. Denn viele Unternehmer mussten schon erleben, dass durch Kerzen, Weihnachtsgestecke etc. Brände ausgebrochen sind und einen erheblichen Schaden verursacht haben.

Daher sollte eigentlich auf brennende Kerzen im Unternehmen verzichtet werden, andererseits freuen sich die Mitarbeiter über die Möglichkeit, einmal im Jahr eine besondere Stimmung in den Betrieb zaubern zu können.

Prinzipiell sollten deshalb die folgenden Vorsichtsmaßnahmen angewendet werden, sofern das Aufstellen von Kerzen erlaubt wird:

  • Kerzen immer in stabilen, standsicheren Kerzenständern positionieren und zusätzlich auf eine feuerfeste Unterlage stellen.
  • Kerzen und andere offene Lichter so positionieren, dass sie keine Brände auslösen können (weg von Gardinen, Lappen, Holzspänen etc.).
  • Alle Kerzen vor Verlassen des Raumes grundsätzlich löschen und brennende Kerzen niemals unbeaufsichtigt lassen.
  • Auf Adventskränze verzichten. Die Gefahr, dass ausgetrocknete Tannenzweige oder die Dekoration Feuer fangen, ist selbst unter Aufsicht sehr hoch.
  • Dass Kerzen nicht in Bereichen aufgestellt werden dürfen, in denen besonders hohe Brand- oder gar Explosionsgefahren bestehen, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt.


Neben Kerzen und anderen offenen Lichtern hat sich in den letzten Jahren auch immer wieder gezeigt, dass die vermeintlich sicheren Lichterketten eine nicht unbedeutende Brandgefahr darstellen können. In die Kritik geraten sind dabei besonders günstige Angebote aus Auslandsproduktionen, die häufig nicht die notwendige elektrische Sicherheit aufweisen oder so heiß werden können, dass sie zu Bränden geführt haben. Wir empfehlen daher, nur geprüfte und mit dem CE- sowie dem VDE-Zeichen versehene Produkte einzukaufen.

 

Versicherungsschutz auf der Weihnachtsfeier

In diesen Tagen veranstalten wieder viele Unternehmen ihre alljährliche Weihnachtsfeier, um mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf das vergangene Jahr zurückzublicken und sich gemeinsam auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Was aber, wenn dabei ein Unfall passiert? Häufig ist sowohl den feiernden Beschäftigten als auch der ausrichtenden Geschäftsführung unklar, ob die Teilnahme an der Feier durch die Berufsgenossenschaften versichert ist. Grundsätzlich gilt: Bei einem Unfall sind alle Betriebsangehörigen versichert. Auch auf den direkten Wegen zur Feier und zurück nach Hause genießen die Mitarbeiter Versicherungsschutz. Der Versicherungsschutz entfällt jedoch, wenn Alkohol den Unfall verursacht hat.

Auch wenn Weihnachtsfeiern außerhalb der üblichen Arbeitszeiten veranstaltet werden, genießen Betriebsangehörige Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfallversicherung. Ausgeschlossen ist der Schutz allerdings dann, wenn eine Feier von den Beschäftigten außerhalb der Arbeitszeit eigenständig ausgerichtet wird. Dies trifft selbst dann zu, wenn das Unternehmen die Feier billigt. Entscheidend ist, dass die Unternehmensleitung zur Feier einlädt. In größeren Firmen kann dies auch abteilungsbezogen organisiert sein.

Der Versicherungsschutz endet, sobald der vom Unternehmen autorisierte Vertreter die Feier auflöst. Ebenso endet der Versicherungsschutz für diejenigen Personen, die sich einzeln oder als Gruppe von der eigentlichen Weihnachtsfeier entfernen, um andernorts allein weiter zu feiern. Wo das Unternehmen Weihnachten feiert, spielt dabei keine Rolle. Die Wege von und zur Weihnachtsfeier werden versicherungsrechtlich wie Arbeitswege behandelt. Der Versicherungsschutz gilt auch, wenn im Rahmen einer Fahrgemeinschaft mit anderen zur Feier und wieder zurückgefahren wird.

Und wenn die Weihnachtsfeier am vollen Terminkalender zum Jahresende zu scheitern droht, können Sie diese auch problemlos ins neue Jahr verschieben. Um den Versicherungsschutz brauchen Sie sich dabei nicht zu sorgen. Dieser gilt für alle Betriebsveranstaltungen, egal, wann sie stattfinden.

 

DGUV Vorschrift 2, Burnout und BGM Topthemen 2011

Das Jahr 2011 begann mit der „Geburtsstunde“ der neuen Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 - Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit. Das neue Konzept, das eine Grundbetreuung als Basis und eine ergänzende betriebsspezifische Betreuung vorsieht, hat einen modernen, bedarfsorientierten Arbeitsschutz in den Mittelpunkt der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung gestellt. Die neue DGUV Vorschrift 2 bringt Unternehmern damit viele Vorteile, weil sie mehr Spielraum für maßgeschneiderte Lösungen gibt: Im Wesentlichen treffen sie die Auswahl der Leistungen selbst nach ihrem spezifischen Bedarf und kaufen integrative Lösungen, die systematisch zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Darüber hinaus erhalten sie eine lückenlose Dokumentation und noch mehr Transparenz bei den Abrechnungen.

Auch Burnout, Depressionen und psychosomatische Störungen waren 2011 Topthemen. In den Medien wurde ausführlich über prominente Fälle wie Fußballtrainer Ralf Rangnick, Fernsehkoch Tim Mälzer oder Skispringer Sven Hannawald berichtet. Betroffen sind aber keineswegs nur Prominente und Hochleistungssportler, sondern auch Hausfrauen, Büroangestellte, Handwerker und Führungskräfte. Damit spielen psychosoziale Belastungen auch in Unternehmen eine immer größere Rolle.  Denn laut DAK-Gesundheitsreport verdoppelten sich seit 1997 die Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen. Unsere Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung beschäftigt sich seit Jahren mit diesen Belastungen und hat auch 2011 wieder viele Unternehmen in diesem Bereich beraten und unterstützt.

Zudem ist die Nachfrage nach Beratung und der Implementierung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) in den letzten zwölf Monaten deutlich gestiegen. Immer mehr Unternehmen setzen auf ein BGM, um ihre Mitarbeiter in ihrer Gesundheit zu fördern und optimale Rahmenbedingungen auf der Arbeit zu schaffen. Auch im Arbeits- und Gesundheitsschutz erlangt das Thema mittlerweile durch die explizite Nennung in den Inhalten der betriebsspezifischen Betreuung (DGUV Vorschrift 2) eine hervorgehobene Bedeutung. Denn man hat erkannt, wie wichtig gesunde und motivierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind, um wettbewerbsfähig am Markt agieren zu können.

Benötigen Sie für 2012 Unterstützung in Sachen Arbeitsschutz und betrieblicher Gesundheitsvorsorge?

 

So können Arbeitgeber bei Burnout helfen

Psychische Belastungen und der Begriff  "Burnout" sind in aller Munde. Nach Angaben der Bundespsychotherapeutenkammer gehen bereits elf Prozent aller Fehltage auf das Konto psychischer Belastungen - fast doppelt so viele wie Mitte der 90er Jahre. Eine psychische Erkrankung führt im Schnitt zu einem Monat Arbeitsausfall (30,4 Kalendertage). Den Experten der B·A·D-Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung (MFB) ist das Thema nicht fremd. Täglich beraten sie Unternehmen und deren Mitarbeiter zu allen erdenkbaren psycho-sozialen Fragestellungen. "Burnout" wird jedoch von den MFB-Experten übereinstimmend als das Thema benannt, worauf sich Unternehmen zukünftig ganz besonders stark einstellen müssen.

Viele Burnout-Betroffene suchen erst nach Hilfe, wenn es schon fast zu spät ist. Oftmals können dann nur noch massive Veränderungen der Lebensbedingungen bzw. die Inanspruchnahme von Therapiemöglichkeiten greifen. Doch das muss nicht sein: Viele belastende Situationen könnten gemildert werden, wenn der Mitarbeiter frühzeitige Unterstützung vom Arbeitgeber erhält. Dies fordert jedoch nicht nur eine erhöhte Sensibilität der Führungskraft, sondern auch ein allgemeines Umdenken innerhalb der Unternehmenskultur.

Denn laut einer Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung wissen die meisten Unternehmer z.B. nicht wo in ihrem Unternehmen Stressquellen sind, welche Abläufe für Zeitdruck sorgen oder welche Führungskräfte ihre Mitarbeiter durch ihr Verhalten zusätzlich belasten.

Die Arbeitgeber sind nach dem Arbeitsschutzgesetz allerdings dazu verpflichtet, Stressquellen am Arbeitsplatz zu vermeiden. Sie müssen sich demnach nicht nur um das körperliche, sondern auch um das psychische Wohl ihrer Mitarbeiter kümmern. Nur wenn potentielle Gefahren aufgedeckt, bewertet und letztendlich abgestellt werden, ist ein effektiver Arbeitsschutz möglich. Die Experten der B·A·D GmbH unterstützen Unternehmen bei der Identifikation möglicher psychischer Belastungen. Neben der Nutzung eines eigenen Internet-basierten Tools zur Gefährdungsbeurteilung ist auch eine Mitarbeiterbefragung möglich.

Zusätzlich bieten wir Ihnen an, die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen in das Betriebliche Gesundheitsmanagement zu integrieren und durch weitere Maßnahmen (z.B. Gesundheitstage, Stress-Bewältigungsseminare, Führungskäfte-Seminare zur gesundheitsgerechten Mitarbeiterführung, individuelle Stress-Beratung) zu ergänzen.

 

Veranstaltungen, Broschüren, Angebote, Glossar

Vorträge, Veranstaltungen, Schulungen/Unterweisungen sowie kostenlose Ratgeber für Ihre tägliche Arbeit finden Sie im Online-Shop der B·A·D-Gruppe.  Sie erhalten Informationen, Tipps und Hilfestellungen rund um die Erfolgsfaktoren Arbeitsschutz, Sicherheit, Gesundheit und Personal.

 

Über 400 Begriffserklärungen und mehr als 1.200 Schlagwörter rund um die Themen Arbeitsschutz, -medizin und -sicherheit bieten wir Ihnen in unserem Glossar.

 

Sie wünschen eine persönliche Beratung und möchten uns näher kennen lernen? Gerne senden wir Ihnen ein kostenloses und unverbindliches Vergleichsangebot zu!

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