Deutschland 
 
 
 

Gesundheitsmanagement: Ausgaben steigen europaweit

Die Ausgaben für betriebliche Gesundheitsleistungen sind 2007 durchschnittlich um 5 % pro Mitarbeiter gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine europaweit angelegte Studie zum Thema "betriebliche Gesundheitsleistungen", die vom Beratungsunternehmen Mercer vorgestellt wurde und an der sich mehr als 800 Unternehmen aus 24 europäischen Ländern beteiligt haben.

  • Nach Einschätzung von 51 % aller Studienteilnehmer sind die Kosten für betriebliche Gesundheitsleistungen in 2007 im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich um 5 % pro Mitarbeiter gestiegen.
  • Trotz dieser steigenden Kosten halten 62 % der befragten Unternehmen an betrieblichen Gesundheitsleistungen fest, da diesen gerade bei der Rekrutierung und Bindung von Fach- und Führungskräften eine besondere Rolle zukommt.
  • Rund 60 % der befragten Unternehmen in Europa rechnen infolge des demografischen Wandels mit steigenden Gesundheitsausgaben aufgrund alternder Belegschaften.
  • Trotz der zu erwartenden Kostensteigerung bestätigen 41 % der befragten Unternehmen, dass sie ihre derzeitigen Investitionen in betriebliche Gesundheitsleistungen nicht reduzieren würden, um Kosten einzusparen.

 

Nähere Informationen finden Sie in einer erweiterten Studien-Zusammenfassung unter:

 

Studie: Arbeit verursacht 44 Milliarden Gesundheitskosten

Jährlich entstehen in Deutschland volkswirtschaftliche Kosten durch arbeitsbedingte Erkrankungen und Frühberentung in Höhe von rund 44 Milliarden Euro. Das hat eine aktuelle Studie des BKK Bundesverbandes ergeben. Allein durch Muskel- und Skeletterkrankungen entstehen Kosten in Höhe von 10,8 Milliarden Euro. Unternehmen müssen Produktivitätsausfälle hinnehmen und Lohnfortzahlungen leisten, die Sozialsysteme werden durch Behandlungskosten, Krankengeldzahlungen und Einnahmeausfälle belastet. "Belastungen lassen sich zwar nicht ganz aus der Arbeitswelt entfernen, sie lassen sich aber reduzieren", erklärt Dr. Hildegard Demmer, Stellvertreterin des Vorstandes des BKK Bundesverbandes. "Ließen sich Arbeitsschwere und Lastenheben in der Arbeitswelt vermeiden, so kämen bis zu 45 Prozent der Muskel- und Skeletterkrankungen nicht mehr vor. Frühberentungen aufgrund dieser Diagnose ließen sich um 62 Prozent reduzieren." Fazit: Mit betrieblicher Gesundheitsförderung lässt sich ein erhebliches Einsparpotenzial für Unternehmen und Sozialsysteme erschließen.

 

Nähere Informationen finden Sie in einer ausführlichen Pressemitteilung unter:

 

Schutzimpfung: Die nächste Grippewelle kommt bestimmt

Laut einer Studie des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung bieten nur 40% der Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitern ihrer Belegschaft die Möglichkeit einer Schutzimpfung im Betrieb. Das ist riskant, denn gerade Problemperioden wie die Grippezeit können Unternehmen teuer zu stehen kommen. Während Polio-, Tetanus und Diphterieimpfungen nur für besonders gefährdete Arbeitnehmer empfohlen werden, rät Wolfgang Panter, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte in jedem Fall zur Impfung gegen die Grippe. "Die ist eine akute Bedrohung und kann ganze Abteilungen lahm legen." Die hoch ansteckende Krankheit plagt infizierte nicht nur mit Fieber, Husten, und Gliederschmerzen wie der häufiger vorkommende grippale Infekt. Panter: "Sie sind so fertig, dass Sie es nicht mehr zur Tür schaffen." Der Mediziner empfiehlt deshalb allen Unternehmen unabhängig von ihrer Größe, Grippeschutzimpfungen am Arbeitsplatz einzuführen: "Und zwar regelmäßig im Oktober oder November." Dann sind sie gerüstet, wenn am Jahresanfang die nächste Influenzawelle durch Deutschland schwappt.

 

Den ausführlichen Artikel finden Sie unter:

 

Förderung: Investitionen in die Gesundheit der Mitarbeiter lohnt sich

Investieren Betriebe in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter, sollen diese steuerlich begünstigt werden. Das sieht der Entwurf des Jahressteuergesetzes 2009 vor, wonach bereits rückwirkend für 2008 Leistungen des Arbeitgebers zur betrieblichen Gesundheitsförderung beziehungsweise dem betrieblichen Gesundheitsmanagement steuer- und sozialversicherungsfrei bleiben (§ 3 Nr. 34 EStG). Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern für die Gesundheitsförderung zusätzlich zu Lohn und Gehalt bis zu 500 Euro im Jahr zukommen lassen, ohne dafür vom Finanzamt zur Kasse gebeten zu werden. Voraussetzung für das „steuerfreie Extra für Arbeitnehmer“ ist die Einhaltung von Kriterien, die zwischen Privatvergnügen und betrieblicher Gesundheitsförderung klar unterscheiden: Liegt die Maßnahme zur Gesundheitsförderung „im ganz überwiegenden betrieblichen Interesse“ und „bereichert“ sie Arbeitgeber nicht, ist sie grundsätzlich nicht steuerpflichtig. Während die Chancen auf Anerkennung eines „steuerfreien Extras“ bei Gesundheits-Checks, Kreislauftrainingskur und Rückentraining als ausgezeichnet gelten, sind Mitgliedsbeiträge für einen Sportverein oder ein Fitness-Studio grundsätzlich ausgenommen.

 

Webtipp: PreSysCheck – Ihr Arbeitsschutzprogramm

Ab sofort können Arbeitgeber mit bis zu zehn Beschäftigten dank des neuen B·A·D-Angebots „PreSysCheck“ den Arbeitsschutz Ihres Unternehmens nach BGV A2 einfach online organisieren. Unternehmen erfüllen mit diesem Programm alle Vorschriften und halten den gesetzlichen Arbeitsschutz ein, inklusive einer Gefährdungsbeurteilung. Eine automatische Aktualisierung der Software mit den neuesten Gesetzesänderungen und Vorschriften hält das System immer auf dem neuesten Stand, zudem können Mitarbeiter eigenständig die Arbeitsschutzunterweisungen interaktiv durchführen. Ein Blick auf das Web-Angebot unter www.presyscheck.de beantwortet nicht nur alle wichtigen Fragen, sondern erklärt auch die ersten, einfachen Schritte hin zu einem schnellen und umfassenden Arbeitsschutzprogramm.

Ihre Vorteile in der Übersicht:

  • Vorschriften erfüllen.
  • Immer auf dem neuesten Stand.
  • Ausgezeichnet informiert.

 

Hier finden Sie sämtliche Informationen zu unserem Angebot:

 

Concada: Fortbildungsreihe Qualitätsmanagement

Das Qualitätsmanagement ist heute ein fester Bestandteil jeder Unternehmensstrategie. Um Kundenerwartungen zu verstehen, zu erfüllen und zu übertreffen, bedarf es nicht nur des Wunsches nach Qualität, sondern auch der praktischen Umsetzung von Qualitätsprinzipien und -methoden. Um die Befähigung zu erhalten, ein entsprechendes Managementsystem aufzubauen, zu pflegen und weiterzuentwickeln, benötigen Sie die Ausbildung zum Qualitätsbeauftragten, -manager und -auditor. Diese drei aufeinander aufbauenden Module bietet die concada GmbH ab Januar 2009 in Bonn an. Inhalte des ersten umfangreichen Moduls, das mit dem Zertifikat zum Qualitätsbeauftragten mit TÜV-Abschluss beendet wird, sind u.a. die Grundlagen des Qualitätsmanagements, psychologische Grundlagen des menschlichen Handelns, das Management von Ressourcen sowie die Messung, Prüfung und Überwachung von Systemen, Prozessen und Produkten bzw. Dienstleistungen. 

 

Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Website der concada GmbH unter:

 

Seitenanfang