Deutschland 
 
 
 

Ausgabe 07 / 08

 

Demographie-Wandel: Unternehmen nehmen Herausforderung noch nicht an

Der demographische Wandel wird erheblichen Einfluss auf die deutsche Wirtschaft haben und möglicherweise zu einem Fachkräftemangel führen. Aber offenbar sind längst nicht alle Unternehmen auf die Herausforderungen eingestellt, die mit der sich verändernden Bevölkerungsstruktur einhergehen. Das besagt die aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) mit dem Titel ?Pro 50 ? Arbeit mit Zukunft?, für die 53 Unternehmen aus verschiedenen Branchen befragt wurden. Gegenwärtig sei die Thematik zwar nahezu allen befragten Führungskräften, doch lediglich ein Drittel der Unternehmen sähen sich gut gerüstet: Insbesondere um Fortbildungs- und Qualifizierungsangebote für Mitarbeiter über 50 sei es demnach schlecht bestellt. Der Studie zufolge ist vor allem die mangelnde Sensibilisierung im Bereich der höchsten Management-Ebenen problematisch. Die B·A·D GmbH widmet sich diesem Thema im Rahmen der Expertentagung ?Ältere Mitarbeiter als Chance für die Zukunft?, die am 23. und 24. Oktober 2008 stattfindet.

 

Weitere Informationen zur Studie und deren Ergebnisse finden Sie unter:

 

Frühverrentung: Prävention beugt vor

Längere krankheitsbedingte Ausfälle münden nach wie vor oftmals in der Frühverrentung ? darauf macht die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) aufmerksam. Dies wirkt sich in Form von Wissensverlust nicht nur negativ auf Unternehmen aus, sondern steht zudem im Widerspruch zu einer 2004 in Kraft getretenen gesetzlichen Regelung, der zufolge Unternehmen langzeiterkrankten Arbeitnehmern Angebote zur Wiedereingliederung unterbreiten müssen. Die DGUV mahnt an, dass Arbeitgeber dem Frühverrentungskreislauf zu wenig entgegensetzten. Laut einer Erhebung des BKK Bundesverbandes wären zwar nur vier Prozent der deutschen Arbeitnehmer länger als sechs Wochen krank, würden jedoch 42 Prozent der Gesamtkrankheitstage verursachen. Präventionsmaßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung langer berufsbedingter Krankheiten ? zum Vorteil von Unternehmen und Beschäftigten. Diese Thematik steht im Fokus der Expertentagung ?Betriebliches Gesundheitsmanagement: Gesund ? Leistungsfähig ? Erfolgreich?, die die B·A·D GmbH am 25. und 26. November 2008 in Osnabrück abhält.

 

Nähere Informationen in einer ausführlichen Pressemitteilung finden Sie unter:

 

Expansion: TeamPrevent jetzt auch in Tschechien aktiv

TeamPrevent s.r.o ist die Anfang 2008 in Tschechien gegründete Tochtergesellschaft der B A D GmbH und hat sich innerhalb kurzer Zeit auf dem tschechischen Markt für Arbeits- und Gesundheitsschutz etabliert. Aufgrund dieser raschen positiven Entwicklung und der effektiven Umsetzung wichtiger Projekte hat TeamPrevent s.r.o. bei einigen nationalen Key Accounts bereits kurz nach Gründung bemerkenswert hohe Bekanntheitswerte als Anbieter hochwertiger Gesundheitsdienstleistungen erzielt. Am 1. September 2008 ist TeamPrevent s.r.o ein Joint Venture mit der PREPO-TEAM s.r.o. eingegangen, die seit 15 Jahren erfolgreich als Dienstleister in den Bereichen Arbeitsschutz, Arbeitsmedizin und Arbeitshygiene agiert. Durch den Zusammenschluss konnte das Portfolio um die Leistungen "Technische Inspektionen" und "Brandschutz" erweitert werden. Auf Grundlage dieses umfassenden Leistungsspektrums und der Bekanntheitsgrade beider Unternehmen wird die neu gegründete TeamPrevent PREPO s.r.o. ihre Marktposition weiter ausbauen. Das Unternehmen beschäftigt derzeit über 40 Mitarbeiter an neun Standorten und betreut mehr als 300 namhafte Kunden.

 

Erste Hilfe: Neue Unterweisungs-CD

Erste-Hilfe-Maßnahmen am Arbeitsplatz können vor langwierigen Ausfällen bewahren und im Fall der Fälle Leben retten. In Deutschland geschehen rund eine Million meldepflichtige Arbeitsunfälle pro Jahr. Häufig sind Kollegen zuerst vor Ort und können durch rasches und umsichtiges Handeln katastrophale Folgen verhindern. Doch Erste Hilfe will gelernt sein und das unverzichtbare Wissen um die richtigen Sofortmaßnahmen muss immer wieder aufgefrischt werden. Die B·A·D GmbH ist sich dieser Notwendigkeit bewusst und hat deshalb eine Multimedia-CD zum Thema veröffentlicht. Dieses interaktive Lernprogramm vermittelt auf anschauliche Weise die Grundlagen der Ersten Hilfe und versetzt Ihre Mitarbeiter in die Lage, verunfallte Kollegen bereits durch einfache Handlungen vor Schlimmerem zu bewahren. Das Programm ist in Kurse für Anfänger und fortgeschrittene Ersthelfer unterteilt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit in Unternehmen.

 

Nähere Informationen zur CD sowie eine ausführliche Inhaltsbeschreibung finden Sie unter:

 

Geschäftsreisen: Arbeitgeber informieren nicht über Gesundheitsrisiken

Längst agieren nicht mehr nur große Konzerne grenzüberschreitend, sondern pflegen auch viele kleine und mittlere Unternehmen internationale Geschäftsbeziehungen, die Reiseaufwand verursachen. Bei Geschäftsreisen ins Ausland sind verschiedene Besonderheiten im Hinblick auf Gesundheitsrisiken zu beachten. Solche Informationen stehen betroffenen Mitarbeitern jedoch nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung; darauf weist das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (http://www.imwf.de) hin, das gemeinsam mit dem Handelsblatt eine Befragung unter 331 Führungskräften durchgeführt hat. Zwei von drei Mitarbeitern würden Auskünfte über Gesundheitsrisiken demnach zunächst im Unternehmen selbst einholen wollen, stießen aber in zwei Dritteln der Fälle auf ein unzureichendes und lückenhaftes Informationsangebot. Selbst in Konzernen mit mehr als 1.000 Beschäftigten sei die Informationslage mangelhaft: Der Studie zufolge ist nur die Hälfte dieser Großunternehmen den betreffenden Kollegen bei gesundheitsbezogenen Reisevorbereitungen systematisch behilflich.

 

Nähere Informationen zur Studie finden Sie unter:

 

Unfälle: Mehr tödliche Stürze im Baugewerbe

Dank der sich erholenden Konjunktur hat sich die Auftragslage im Baugewerbe in den letzten beiden Jahren wieder verbessert. Doch mit dem Umsatz im Baugewerbe ist auch die Zahl der Unfälle gestiegen. Im Jahr 2006 wurden auf deutschen Baustellen insgesamt 128.882 meldepflichtige Arbeitsunfälle verzeichnet, 5.235 mehr als 2005. Auch im ersten Halbjahr 2007 nahm die Unfallzahl um 1.177 auf insgesamt 56.753 Unfälle zu. Erfreulich und Verdienste gezielter Unfallprävention sind allerdings die rückläufigen Trends bei schweren Arbeitsunfällen, die zu dauernden gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen (2006: minus 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr), und bei berufsbedingten Erkrankungen (2006: minus neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Dennoch muss in diesem Zusammenhang auf nach wie vor bestehende Defizite im Bereich der Arbeitssicherheit hingewiesen werden, zumal bedauerlicherweise gerade die Anzahl der Arbeitsunfälle mit tödlichem Ausgang gestiegen ist: 2006 starben 141 Bauleute (und damit 28 mehr als im Vorjahr) bei Unfällen. Diese Entwicklung macht Handlungsbedarf deutlich. Insbesondere die konsequente Beachtung der Regeln und Vorschriften zum Schutz gegen Abstürze durch Seitenschutz, Absperrungen an Arbeitsflächen, Fanggerüste und Auffangnetze ist zwingend erforderlich.

 

Jahressteuergesetz 2009: Bundesregierung will betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention fördern

Das Jahressteuergesetz 2009, das am 1. Januar kommenden Jahres in Kraft tritt, stärkt der Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz den Rücken. Präventionsmaßnahmen und Leistungen zur Verbesserung der Mitarbeitergesundheit sollen demnach bis zu einer Höhe von 500 Euro steuerbefreit sein. Rudolf Schwanitz, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, sieht darin einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und zur Stärkung der betrieblichen Gesundheitsförderung. Ein zusätzlicher signifikanter Vorteil für Unternehmen ist die damit einhergehende Reduzierung des bürokratischen Aufwands: Umfassende und zeitraubende Einzelfallprüfungen sollen entfallen. Die in Anspruch genommenen Vorsorgeleistungen müssen lediglich den Vorschriften des SGB V entsprechen. Über die praktischen Auswirkungen des Jahressteuergesetzes und zahlreiche weitere interessante Themen können Sie sich auf der von der B A D GmbH veranstalteten Expertentagung "Betriebliches Gesundheitsmanagement" ausführlich informieren.

 

Die ausführliche Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums finden Sie unter:

 

Blitzdiäten: Vergänglicher Erfolg und erhebliche Risiken

Besteht der Speiseplan von jungen Damen (oder auch Herren) einige Wochen lang allein aus Obst und Gemüse, hart gekochten Eiern oder Säften, soll in den meisten Fällen der Traum von der Bikini-Figur (oder dem Waschbrettbauch) endlich realisiert werden. Viele Menschen möchten dieses Ziel durch so genannte Blitzdiäten erreichen. Davon raten die Gesundheitsexperten der B A D GmbH allerdings ab. Nicht selten sind diese kurzfristigen Diäten mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden und belasten Körper und Psyche enorm. Darüber hinaus stellt sich der Körper anschließend sehr schnell wieder auf die gewohnte Kost ein: der Jojo-Effekt. Vor allem weisen die Oecotrophologen der B A D auf die Gefahren von "Fettkillern" und "Fettverbrennern" oder Medikamenten zur Reduzierung des Hungergefühls hin, da diese der Gesundheit unter Umständen massiv schaden können. Gegen die ungeliebten Pfunde an Hüften und Bauch helfen auf Dauer nur Disziplin, regelmäßige Bewegung und vor allem eine gesunde Ernährung. Bei einer dauerhaft ausgewogenen Ernährung, so die B A D - Fachleute, wird die Bikini-Figur nämlich erst gar nicht zum Problem.

 

GDA: Leitlinie zur Gefährdungsbeurteilung veröffentlicht

Im Rahmen der Entwicklung der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) durch Vertreter von Bund, Ländern und Unfallversicherern soll unter anderem das duale Arbeitsschutz-System in Deutschland nachhaltig optimiert werden. Wesentliche Ziele sind die Steigerung der Effizienz und der Effektivität von Präventionsmaßnahmen und die Bündelung öffentlicher Ressourcen durch enge Abstimmungsprozesse. Die Beteiligten haben sich im Juni 2008 auf die Etablierung einer Leitlinie zur Gefährdungsbeurteilung geeinigt, die verbindliche Regelungen für Aufsichtsdienste definieren soll. Die Ergebnisse einer ersten Verständigung zum Thema sind in der "Leitlinie Gefährdungsbeurteilung" festgehalten.

 

Das gesamte Dokument steht Ihnen als PDF-Datei zum kostenlosen Download zur Verfügung:

 

Seoul-Erklärung: Arbeitsschutz ist Menschenrecht

Arbeitssicherheit soll Menschenrecht werden. Das fordern die Teilnehmer des Internationalen Arbeitsschutzgipfels in Seoul in einer Erklärung, die am 29. Juni 2008 verabschiedet wurde. In Zeiten der Globalisierung müssten auch global geltende Mindeststandards für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz geschaffen und die Notwendigkeit für Prävention und Arbeitsschutz im Bewusstsein der Politik verankert werden. Die Internationale Arbeitsorganisation ILO hat die Seoul-Erklärung ausdrücklich befürwortet: Sie sei ein Meilenstein auf dem Weg zu einer weltweiten Kultur des Arbeitschutzes und der Prävention, so Assane Diop, Exekutivdirektor für Sozialschutz der ILO. Angesichts global steigender Arbeitsunfallzahlen bestünde dringender Handlungs- und Nachholbedarf. Einer Studie der ILO zufolge ereigneten sich im Jahr 2003 weltweit insgesamt 337 Millionen Arbeitsunfälle, davon 358.000 mit tödlichem Ausgang. 

 

Die Studie mit dem Titel "Beyond Deaths and Injuries: The ILO's Role in Promoting Safe and Healthy Jobs" finden Sie unter:

 

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