Deutschland 
 
 
 

Ausgabe 05 / 08

 

Gefährdungsbeurteilung: Wichtig um Krankheiten und Unfällen vorzubeugen

Nach Angaben von EUROSTAT sterben jedes Jahr in der Europäischen Union 5 720 Menschen an arbeitsbedingten Unfällen. Darüber hinaus schätzt die Internationale Arbeitsorganisation (IAO), dass weitere 159 500 Arbeitnehmer pro Jahr in der EU an Berufskrankheiten sterben. Nimmt man diese beiden Zahlen zusammen, ist davon auszugehen, dass alle dreieinhalb Minuten ein Mensch in der EU an Ursachen stirbt, die mit seiner Arbeit zusammenhängen. Die meisten dieser Unfälle und Krankheiten könnten jedoch verhindert werden. Um dies zu erreichen ist der erste Schritt in diese Richtung die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung. Dies ist die Botschaft von „Gesunde Arbeitsplätze. Ein Gewinn für alle“, der europaweiten Informationskampagne zur Gefährdungsbeurteilung, die von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) initiiert wurde. Der Schwerpunkt der Kampagne liegt vor allem auf Hochrisikobranchen wie dem Baugewerbe, dem Gesundheitswesen und der Landwirtschaft sowie auf den Bedürfnissen kleiner und mittlerer Unternehmen. Die Laufzeit der Kampagne beträgt zwei Jahre (2008-2009).

 

Weiterführende Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz unter:

 

Engagement: Harald Schmidt ist Schirmherr der Deutschen Depressionshilfe

Depressionen werden von Außenstehenden oft nicht ernst genommen und von Betroffenen aus Scham verschwiegen. Dabei gehören Depressionen längst zu den Volkskrankheiten der Deutschen: Nach jüngsten Erkenntnissen leidet jeder fünfte deutsche Arbeitnehmer unter der psychischen Erkrankung. Die unlängst gegründete Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, das Thema zu enttabuisieren und es im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Es bestehe, so Ulrich Hegerl, Vorsitzender der Stiftung, akuter Handlungsbedarf. Erkrankte Menschen würden ungenügend versorgt, Frühwarnsysteme seien mangelhaft und Behandlungen setzten oftmals an falschen Stellen an oder würden inkonsequent vorangetrieben. Nun konnte die Deutsche Depressionshilfe mit TV-Star Harald Schmidt einen prominenten Fürsprecher für sich gewinnen. Der Entertainer tritt als Schirmherr auf und möchte dem Anliegen der Stiftung „mediale Anschubhilfe“ geben. Die Krankheit habe längst nicht den Stellenwert in der öffentlichen Diskussion, den sie eigentlich zwingend haben müsste. Der erste Schritt auf dem Weg zur Lösung sei immer, sich dem Problem zu stellen. Dazu wolle Schmidt Betroffene durch sein Engagement ermutigen.

 

Die Website der Stiftung Deutsche Depressionshilfe finden Sie unter:

 

Arbeitsausfall: Psychische Erkrankungen verursachen jeden zehnten Krankheitstag

Der Bundesverband der Deutschen Psychologinnen und Psychologen (BDP) hat einen umfassenden Bericht zum Thema „Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz“ veröffentlicht und kommt zu alarmierenden Erkenntnissen: Die Zahl arbeitsbedingter psychischer Erkrankungen nimmt dramatisch zu. Zwar wären Arbeitsunfälle rückläufig, dafür würden psychische Erkrankungen mittlerweile jeden zehnten Ausfalltag deutscher Arbeitnehmer verursachen. Als Ursachen benennt der BDP vor allem Leistungsdruck, Zeitnot, Überforderung und mangelnde Führungsqualitäten von Vorgesetzten, aber auch geringe Einkommen und unsichere Arbeitsverhältnisse wie etwa in der Zeitarbeitsbranche.
Deutschland erfülle damit die Gesundheitsförderungsziele der Weltgesundheitsorganisation nicht. Der Bundesverband fordert in diesem Zusammenhang ein vorausschauenderes und nachhaltigeres Präventions-Management in Unternehmen.

 

Der komplette Bericht wird auf der Website des BDP zum Download angeboten:

 

Demografischer Wandel: Herausforderung für Unternehmen

Die Altersstruktur in Deutschland ist seit Jahren im Wandel, die demografische Entwicklung stellt ungemein große Herausforderungen für Betriebe dar: Qualifizierte Nachwuchskräfte sind rar, werden von allen Seiten umworben und Unternehmen müssen sich auf die veränderten Anforderungen einstellen. Vor diesem Hintergrund steigt die Bedeutung der betrieblichen Gesundheitsvorsorge, um die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten zu erhalten. Lücken, die durch erkrankte oder dauerhaft arbeitsunfähige Mitarbeiter entstehen, können nicht mehr ohne weiteres geschlossen werden. Die Folgen sind der Verlust von Wissen und die Einschränkung der Handlungsfähigkeit von Betrieben. Um sich auf dieses Szenario vorzubereiten und präventive Maßnahmen zu entwickeln, die greifen, benötigen Unternehmen in den meisten Fällen externes Know-how und ein professionelles Vorgehen. Die Spezialisten der B·A·D GmbH verfügen über umfassende Erfahrungen in den Bereichen Gesundheit, Vorsorge, Arbeitsschutz sowie Personal-Management und entwickeln individuelle Präventionskonzepte, die sich langfristig auszahlen.

 

Nähere Informationen über das Disability Management finden Sie auf der Website der DGUV unter:

 

Prävention: Betriebliche Maßnahmen immer wieder hinterfragen

Prävention und die Förderung der Mitarbeitergesundheit zahlen sich langfristig aus. Diese Überzeugung ist inzwischen in vielen Unternehmen verankert. Allerdings sollten alle Maßnahmen in regelmäßigen Abständen auf den Prüfstand gestellt werden. Das empfiehlt die Initiative Gesundheit und Arbeit (IGA), die im Rahmen einer groß angelegten Studie Erkenntnisse aus mehr als 1.000 wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema Gesundheitsschutz zusammengefasst hat. Die IGA kommt zu dem Schluss, dass Maßnahmen, die allzu standardisiert sind, oft ins Leere laufen und nicht die positiven Wirkungen entfalten, die von ihnen erwartet werden. Die komplette Literaturstudie beantwortet nun die Fragen, die sich Unternehmer und Präventionsverantwortliche stellen: Welche neuen Forschungsergebnisse liegen vor? Welche Mittel und Wege sind vielversprechend und angemessen? Wie wird der Erfolg von Prävention gemessen?

 

Das 98seitige Dokument steht auf der Website der IGA zum Download bereit

 

Ärztetag: Stärkung der betriebsärztlichen Versorgung angemahnt

Der 111. Deutsche Ärztetag in Ulm ist mit einem Appell an die politischen Entscheidungsträger zu Ende gegangen. Die deutschen Ärzte fordern von der Gesundheitspolitik die Schaffung rechtlicher Grundlagen, die Bereitstellung von Mitteln und das Vorantreiben der arbeitsmedizinischen Forschung, um eine nachhaltige betriebliche Prävention zu sichern. Die Ärzteschaft hob einmal mehr die Bedeutung von Vorsorgemaßnahmen in Unternehmen hervor und mahnte an, Prävention nicht durch Sparmaßnahmen und Rationalisierung einzuschränken. Die Ärzte stellten fest, dass das Niveau des Arbeitnehmerschutzes gerade in kleineren Unternehmen sinke, und bekräftigten ihre Forderung, angemessene Ressourcen für die arbeitsmedizinische Versorgung der Menschen zur Verfügung zu stellen. Vor allem die längere Lebensarbeitszeit von Arbeitnehmern bedinge die „menschengerechte und gesundheitsförderliche Gestaltung“ der Arbeit und des Arbeitsplatzes.

 

Eine ausführliche Pressemitteilung finden Sie unter:

 

Arbeitsschutz: Einhaltung sollte stärker kontrolliert werden

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Diese Weisheit bestätigt sich zumindest, wenn es um Arbeitsschutzvorschriften geht. Peter Camin, Betriebsratsvorsitzender der Hydro Aluminium Rolled Products Hamburg, hat in der Fachzeitschrift „Gute Arbeit“ einen bemerkenswerten Artikel mit dem Titel „Arbeitsschutz-Kontrollen: Der Staat muss wieder seine Verantwortung übernehmen“ veröffentlicht. Camin zufolge besteht ein direkter Zusammenhang zwischen nachlassender behördlicher Kontrolle und steigenden Unfallzahlen. Wo Kontrolle fehle, würden sich Nachlässigkeiten einschleichen, die katastrophale Folgen für die Gesundheit von Arbeitnehmern haben könnten. Diese Entwicklung sei alarmierend und zwinge den Staat, die Einhaltung von Mindeststandards wieder stärker zu überprüfen.

 

Der komplette fünfseitige Artikel steht im Internet zum Download bereit:

 

Trendwende: Krankenstand steigt wieder an

Offenbar kehrt sich der Trend der letzten Jahre um: Der Krankenstand in Deutschland nimmt wieder zu. Laut einer Statistik des BKK-Bundesverbandes fehlten im ersten Quartal des Jahres 2008 4,34 Prozent der Arbeitnehmer. Im Vergleich zu 4,30 Prozent (2007) und 3,94 Prozent (2006) ist das ein leichter Anstieg. Konkrte heißt das: 2007 fiel jeder Beschäftigte durchschnittlich 12,8 Tage krankheitsbedingt aus (2006: 12,4 Tage). Zurückzuführen ist dies nach Auffassung des Bundesverbandes insbesondere auf die dramatische Zunahme psychischer Erkrankungen, die inzwischen 10,5 Prozent aller Ausfalltage verursachen. Eine gute Nachricht geht jedoch aus der Statistik hervor: Im vergangenen Jahr blieb fast die Hälfte aller Arbeitnehmer gesund und ließ sich überhaupt nicht krankschreiben.

 

Ausführliche Informationen zu diesen Entwicklungen hat der BKK-Bundesverband auf seiner Website bereitgestellt:

 

Sicher: B·A·D überprüft Spielplätze

Die Bedeutung von Bewegung für die gesunde, körperliche und geistige Entwicklung unseres Nachwuchses ist nicht erst seit der Diskussion um Fettleibigkeit selbst bei Vorschulkindern bekannt. Eltern sind gut beraten, wenn sie den Bewegungsdrang ihrer Kinder nicht nur unterstützen, sondern aktiv fördern. Damit sich Eltern auf die Sicherheit von Rutschen, Schaukeln, Wippen und Klettergeräten verlassen können, gelten vom Gesetzgeber vorgeschriebene technische Mindeststandards. Die B·A·D GmbH, die zu den führenden Anbietern im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz zählt, führt diese Kontrollen durch und hält den Zustand der Geräte jeweils in einer professionellen Dokumentation fest: Ein wichtiges Papier sowohl für die Betreiber von Spielplätzen als auch für Eltern.

 

Was die Experten der B·A·D im Einzelnen für die Sicherheit von Spielanlagen unternehmen, lesen Sie in unserem ausführlichen Artikel unter:

 

Wachstum: B·A·D GmbH legt kräftig zu

Das Geschäftsjahr 2007 war für die B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH eines der erfolgreiches ihrer Firmengeschichte: Bei einem Umsatzplus von 15,2 Prozent konnte das Ergebnis vor Steuer von 2,98 Mio. EUR aus dem Vorjahr auf nun 10,8 Mio. EUR gesteigert werden. Der Umsatz betrug 125,7 Mio. EUR. Damit konnte sich die B·A·D europaweit im hart umkämpften Markt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin erfolgreich gegen den Wettbewerb behaupten und neue Marktanteile gewinnen. Gründe für diese positive Entwicklung sind ein deutlicher Anstieg des Projektgeschäftes sowie ein erfolgreiches Neukundengeschäft. Für derzeit 4 Millionen Beschäftigte in 240.000 Betrieben erbringt die B·A·D GmbH ein umfassendes Portfolio arbeitsmedizinischer und sicherheitstechnischer Dienstleistungen. Zu den namhaften Neukunden gehört z.B. die Deutsche Telekom AG, deren Gesundheits- und Beratungsdienst im vergangenen Jahr von dem Bonner Unternehmen bei reibungsloser Integration der 190 ehemaligen Telekom Mitarbeiter übernommen wurde.

 

Gefahrenabwehr: Explosionsschutzdokument muss befolgt werden

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit oder Nachlässigkeit bei der Einhaltung von Sicherheitsvorschriften und schon ist es passiert: Ein Knall, Feuer – es ist zur Explosion gekommen. Tagtäglich kracht es irgendwo in Deutschland, nur die sprektakulären Unglücksfälle werden jedoch einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Eine gefährliche Verzerrung tatsächlich stattfindender Unfälle, denn nicht selten bedroht eine Explosion die Existenz eines gesamten Unternehmens. Für Unternehmen mit möglichen Explosionsgefahren gelten aus diesem Grund strenge gesetzliche Vorschriften. So schreibt die Betriebssicherheitsverordnung ein Explosionsschutzdokument vor, das unter anderem eine Gefährdungsbeurteilung enthält und erforderliche Schutzmaßnahmen festlegt. Nach den Erfahrungen der Sicherheitsspezialisten der B·A·D GmbH können Aktualität und Einhaltung der Vorgaben des Explosionsschutzdokumentes gar nicht hoch genug bewertet werden. Und auch im privaten Rahmen gilt: Finger weg von explosiven Substanzen. Mit sicheren Anzündern dauert es zwar etwas länger, bis die Kohle glüht, dafür jedoch bleibt der Grillmeister auch länger gesund.

 

Regeneration: Im Büro werden Pausen kaum eingehalten

Etwa die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer verrichtet sitzende Tätigkeiten und arbeitet im Büro. Und rund 60% dieser Menschen halten Mindestpausenzeiten nicht ein. Die Ursachen sind vielfältig: Leistungs- und Termindruck, Zeitnot oder Ehrgeiz, um nur einige zu nennen. Ebenso vielfältig sind auch die Folgen mangelnder Erholungsphasen. Mitarbeiter klagen über Unkonzentriertheit, Unwohlsein, Rückenleiden, unvermeidbare Leistungstiefs und erkranken nicht selten an schweren Herz- und Kreislauferkrankungen. Neben ausreichenden Pausen sollten Arbeitnehmer besonders auf eine gesunde Ernährung und ein gesundes Maß an Bewegung achten, um bürotypischen Krankheiten vorzubeugen. Aber auch Führungskräfte sind gut beraten, auf die Einhaltung von Pausen zu pochen. Zu kurze Regenerationszeiten schaden nicht nur der Gesundheit der Mitarbeiter, sondern beeinträchtigen nachweislich auch die Produktivität von Unternehmen, so Hildegard Demmer, Vorstandsstellvertretende des BKK-Bundesverbandes.

 

Nähere Informationen finden Sie in einr ausführlichen Pressemitteilung unter:

 

 

 

Seitenanfang