Bei monotonen und einseitigen Arbeiten leidet zuallererst die Konzentration – und Unaufmerksamkeit führt zu Fehlern. Ein norwegisches Forscherteam ist diesem Zusammenhang auf den Grund gegangen und kommt in einer jüngst veröffentlichten Studie zu einer bemerkenswerten Erkenntnis: Fehler kündigen sich durch Veränderungen der Hirnaktivität in den Bereichen, die das Aufrechterhalten von Leistungen steuern, an. Im Rahmen der Studie ließen die Forscher Probanden am Bildschirm monotone Tätigkeiten verrichten und zeichneten dabei die Gehirnströme der Versuchsteilnehmer auf. Das Ergebnis: In den betreffenden Hirnregionen waren erste Anzeichen für sich verändernde Aktivität bereits 30 Sekunden, bevor ein Fehler auftrat, erkennbar. Deutliche Veränderungen wurden durchschnittlich sechs Sekunden vor einer Fehlleistung gemessen. Diese Zusammenhänge will das Forscher-Team nun unter wirklichkeitsnahen Arbeitsbedingungen untersuchen und daraus wichtige Erkenntnisse hinsichtlich der besseren Vermeidung von Fehlern in der Zukunft ableiten. Die Studie liegt in gedruckter Form in der Fachzeitschrift „PNAS“ (Bd.105, S. 6173) vor.
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Die Jury legte besonderen Wert auf das Engagement für die Chancengleichheit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie. 40 Unternehmen, Organisationen und Institutionen wurden schließlich bundesweit für ihren beispielhaften Umgang für diese Chancengleichheit von Frauen und Männern im Berufsleben mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat ausgezeichnet. "Unsere Mitarbeiter sind unser wertvollstes Kapital und die wichtigste Kraft in unserem Unternehmen. Wir setzen auf ihre Fach- und Sozialkompetenz, Motivation, Kreativität und Innovationskraft", sagt B·A·D-Geschäftsführer Prof. Dr. Bernd Siegemund. Vorbildlich, so die Jurybewertung, sei das Engagement für Chancengleichheit durch Instrumente wie flexible Arbeitszeiten, Telearbeit, Teilzeit, Personalentwicklung auch für Teilzeitkräfte und damit die angebotenen Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Besonders hervorzuheben sei zudem das umfangreiche Weiterbildungsangebot bei durchschnittlich fünf Fortbildungstagen pro Jahr und Mitarbeiter/in, das von Männern und Frauen gleichermaßen genutzt werde.
Das Gehör ist eines unserer sensibelsten Organe: Ist es erst einmal geschädigt, erholt es sich nicht mehr. Im Rahmen des „Tages gegen den Lärm“ hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) darauf hingewiesen, dass rund fünf Millionen deutsche Arbeitnehmer am Arbeitsplatz kontinuierlichem Lärm von gesundheitsschädigender Intensität ausgesetzt sind. Durch Lärm verursachte Schwerhörigkeit sei in Deutschland mittlerweile zur zweithäufigsten Berufskrankheit geworden. Deshalb wäre Lärmschutz die beste und wirkungsvollste Prävention, mahnte die DGUV an. In Deutschland darf ein Lärmgrenzwert von 85 Dezibel am Arbeitsplatz im Tagesdurchschnitt nicht überschritten werden, doch bei vielen Tätigkeiten ist die Belastung zumindest phasenweise weitaus höher. In solchen Fällen ist der wirksame Schutz des Gehörs eine zwingende Notwendigkeit. Praxiserprobte Ratschläge und Tipps rund um die Themen Prävention und Lärmschutz sowohl am Arbeitsplatz als auch in der Freizeit, geben Ihnen die Unfallversicherungen und das Institut für Arbeitsschutz BGIA.
Den ausführlichen Artikel sowie hilfreiche Links zu weiteren Informationen finden Sie unter:
http://www.arbeit-und-gesundheit.de
Die Sorge um den Erhalt des Arbeitsplatzes ist eine der Ursachen für psychische Belastungen, die heute bereits 30 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage verursacht. Und sie ist häufig der Auslöser für den sogenannten Präsentismus, der Unternehmen weitaus teurer zu stehen kommt als krankheitsbedingte Fehltage. Eine externe Mitarbeiter- und Führungskräfte-Beratung kann den Produktivitätskiller nicht nur stoppen, sondern die Leistungsfähigkeit sogar erhöhen. Und das ist drigend notwendig, denn seit Jahren bereits ist bei den psychischen Belastungen am Arbeitsplatz ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Die WHO sagt sogar für 2020 "depressive Verstimmungen" als zweithäufigsten Grund für krankheitsbedingte Fehltage voraus. Schon heute ist dieser Anteil von 6,6 Prozent auf 10,5 Prozent angestiegen. Ursachen führt der Berufsverband Deutscher Psychologen (BDP), der vor wenigen Tagen einen aktuellen Bericht zur psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz vorlegte, auf verschiedene Risikofaktoren zurück, darunter eben auch die permanente Sorge um den Arbeitsplatz.
Was ist Europas Top-Unternehmen wichtig? Zum einen natürlich eine eigene bekannte und wertvolle Marke und die sich daraus ergebende positive Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Zum anderen – und das ist interessant – legen Konzerne großen Wert auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Im Rahmen einer Studie von "inForm" wurden Manager der führenden Unternehmen (darunter zum Beispiel die Deutsche Telekom, Mercedes Benz, die Deutsche Bank, der Allianz, BMW, SAP, Siemens und Bayer) zur Unternehmensstrategie befragt. Das erfreuliche Ergebnis: 98 Prozent der Führungskräfte der Top-50-Konzerne gaben an, die Mitarbeitergesundheit inzwischen als strategisches Unternehmensziel anzusehen und zu würdigen. Vorsorge und Gesundheitsschutz liegen im Trend und zahlen aus. Damit sehen auch wir uns in unserem Engagement für Präventionsmaßnahmen bestätigt. Die B·A·D GmbH betreut jedes Vierte der deutschen Top-50-Unternehmen in Sachen Prävention und Gesundheitsschutz.
Zwei große Herausforderungen unserer Zeit sind eng miteinander verknüpft: Einerseits müssen wir die Frage beantworten, wie sich unsere Wirtschaft im globalen Wettbewerb behaupten kann. Andererseits haben die demografische Entwicklung und die rasante Bevölkerungsabnahme in Deutschland maßgeblichen Einfluss auf wirtschaftliche Zusammenhänge und somit auf die Beantwortung dieser Frage. Das Fachmagazin "inForm" hat eine groß angelegte Umfrage unter Unternehmern und Führungskräften gestartet: Wie stellen Sie sich als Unternehmer auf diesen Wandel ein? Was ist für Sie wichtig? Wo setzen Sie Schwerpunkte? Mit welchen Strategien begegnen Sie der gesellschaftlichen Alterung? An dieser Online-Befragung können Sie auf unserer Website teilnehmen. Unter allen Personen, die das Formular ausfüllen, verlosen wir als kleines Dankeschön 10 hochwertige USB-Reisesets.
Arbeitsschutz ist nicht nur vorgeschrieben, sondern birgt mit weniger Ausfallzeiten und zufriedeneren Mitarbeitern etliche echte Vorteile für Unternehmen. Doch anders als große Konzerne verfügen kleine und mittlere Unternehmen normalerweise nicht über die nötigen Ressourcen für eigene Arbeitsschutzabteilungen und haben selten die Möglichkeit, entsprechende hauptamtliche Mitarbeiter für die Gewährleistung der Arbeitssicherheit abzustellen. Nun greift das Land Rheinland-Pfalz diesen Unternehmen unter die Arme. Für den gerade veröffentlichten Leitfaden „Sicherheit, Gesundheit, Umweltschutz“ (SGU) haben Experten wertvolle Hinweise zur nachhaltigen Wahrung und Verbesserung des Arbeitsschutzes zusammengetragen, die sich an den Bedürfnissen von Mittelständlern und den Voraussetzungen in kleineren Unternehmen orientieren. Im Internet steht dieses Dokument jetzt zum Download bereit.
Den SGU-Leitfaden finden Sie unter folgender Adresse:
http://www.sgu-leitfaden.de
Hochqualifizierte und motivierte junge Mitarbeiter sind immer schwerer zu finden und inzwischen ein knappes Gut. Viele Unternehmen vertrauen deshalb auf ihre bestehende Belegschaft, die allerdings immer älter wird. Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, dass kleine und mittlere Unternehmen offenbar nur sehr wenig Interesse an Investitionen in die Mitarbeitergesundheit zeigen, um so die Arbeitsfähigkeit älterer Arbeitnehmer zu fördern bzw. zu sichern. Das geht aus den Ergebnissen einer Studie hervor, die das Deutsche Institut für kleine und mittlere Unternehmen DIKMU und die Techniker Krankenkasse TK nun veröffentlicht haben. Jörn-Axel Meyer, Leiter der Studie, stellt fest, dass viele Führungskräfte Aktivitäten scheuen würden, die keine sofortigen und messbaren Resultate nach sich zögen. Präventionsmaßnahmen jedoch entfalteten ihre Wirkungen mittelbar und langfristig und würden sich in Form niedrigerer Krankenstände und höherer Mitarbeitermotivation nachhaltig auszahlen.
Weitere Informationen zur sowie die Studie selbst finden Sie unter:
Im Vergleich zum Vorjahr hat es im vergangenen Jahr weniger schwere Arbeits- und Wegeunfälle mit tödlichem Ausgang gegeben. Nach Zahlen, die die Berufsgenossenschaften und die Unfallkassen nun veröffentlicht haben, kamen 2007 630 Menschen bei Arbeitsunfällen (2006: 711) und 496 Personen bei Wegeunfällen (2006: 535) ums Leben. Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, leitet daraus den Erfolg der Präventionskampagnen und -angebote der Berufsgenossenschaften und der Unfallversicherungen ab. Zwar wäre die absolute Zahl an meldepflichtigen Arbeits- und Wegeunfällen gestiegen, sei aber im Verhältnis zu den insgesamt geleisteten Arbeitsstunden gesunken. Das, so Breuer, erkläre sich durch den Beschäftigungszuwachs im vergangenen Jahr. Prävention würde angenommen und immer mehr Menschen ließen sich für Arbeits- und Gesundheitsschutz sensibilisieren. So wurde 2007 auch ein Rückgang der anerkannten Berufskrankheiten um 3,4 Prozent verzeichnet.
Weitere Informationen in einem ausführlichen Artikel finden Sie unter:
http://www.arbeit-und-gesundheit.de
Vor und einem Jahr wurde die Präventionskampagne „Deine Haut, die wichtigsten zwei Quadratmeter Deines Lebens ins Leben gerufen“, an der sich neben der AOK mehr als weitere 100 Sozialversicherungsträger beteiligen. Damit ist sie die derzeit größte Aktion zum Gesundheitsschutz in Deutschland. Nun hat die AOK eine Zwischenbilanz gezogen und zeigt sich zufrieden: Im Rahmen von Aktionen an Schulen und in Unternehmen sowie bei Sport-Events, so die Referentin für betriebliche Gesundheitsförderung im AOK-Bundesverband Renate Klein, hätten viele Menschen aller Altersgruppen für das Thema Hautschutz und für die Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen sensibilisiert werden können. Die Haut sei ein empfindliches Organ und wäre am Arbeitsplatz und in der Freizeit starken Belastungen ausgesetzt. Gerade deshalb sei es notwendig gewesen und wäre es auch weiterhin unerlässlich, Menschen über die Auswirkungen von Hauterkrankungen und den wirksamen Schutz vor vermeidbaren Belastungen zu informieren.
Die concoda GmbH ist ab dem 19. Mai unter einer neuen Anschrift zu erreichen – an den gewohnt professionellen Leistungen von concada ändert sich natürlich nichts. Die concoda GmbH aus Dortmund veranstaltet seit 15 Jahren Schulungen für Fach- und Führungskräfte, die mehr wollen als ihr Wissen nur zu verwalten. Mehr als 30 erfahrene und pädagogisch geschulte Experten halten informative und gewinnbringende Seminare zu den Themen Umwelt, Energiewirtschaft, Arbeitsschutz & Arbeitssicherheit und Mensch & Gesundheit ab. Teilnehmer profitieren dabei von einer produktiven Arbeitsatmosphäre durch kleine Gruppen, von ausführlichen Begleitunterlagen und von der hohen Qualifikation aller Referenten.
Die neue Anschrift lautet:
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