Seit dem 1. Januar dieses Jahres gilt die Liberalisierung auch für wiederkehrende Prüfungen bereits bestehender Anlagen, sogenannter Alt-Anlagen. Ein großer Vorteil für Firmen: Hierfür kann man das durchführende Prüfungsunternehmen inzwischen frei aus dem Markt der Anbieter auswählen.
Wir sind bundesweit für Sie da.
In ihrem neuen Bericht weist die Europäische Beobachtungsstelle für berufsbedingte Risiken auf neu auftretende biologische Risiken hin, denen die Arbeitnehmer der Europäischen Union am ehesten ausgesetzt sind. Besonders betroffen sind Landwirte, Beschäftigte im Gesundheitswesen sowie in expandierenden Wirtschaftszweigen wie der Abfallbehandlung. Übertragbare Krankheiten wie SARS, Vogelgrippe oder Dengue-Fieber geben demnach zunehmend Anlass zur Besorgnis. Ungeachtet geltender europäischer Rechtsvorschriften sind die entsprechenden Präventions-Kenntnisse nach wie vor lückenhaft, an vielen Arbeitsplätzen würden biologische Risiken kaum beachtet bzw. vermieden. Dabei stellen übertragbare Krankheiten eine konkret fassbare Gefahr dar: An ihnen sterben jedes Jahr weltweit schätzungsweise 320.000 Arbeitnehmer. Zur ebenfalls gefährdeten Gruppe zählen auch all jene Personen, die mit lebenden Tieren in Kontakt kommen, denn viele Erkrankungen hätten die Artenschranke zwischen Tieren und Menschen bereits durchbrochen.
Selbst ernsthafte Beschwerden halten viele Arbeitnehmer nicht davon ab, weiter ihrer Arbeit nachzugehen. Dieses Ergebnis förderte eine repräsentative Befragung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zutage. Knapp zwei Drittel der Beschäftigten gaben demnach für das Jahr 2006 an, dass sie zur Arbeit gegangen seien obwohl sie sich richtig krank gefühlt hätten. Geht man grundsätzlich von einem etwa gleich bleibenden wirklichen Krankenstand aus, würden diese Resultate die in den letzten Jahren kontinuierlich rückläufigen Krankenständen erklären. So sank bei den rund neun Millionen erwerbstätigen AOK-Mitgliedern der Krankenstand im Jahr 2006 von 4,4 Prozent auf 4,2 Prozent und erreichte damit den niedrigsten Wert seit mehr als zehn Jahren. Laut WIdO ist der Rückgang unter anderem auf Veränderungen in der Beschäftigtenstruktur und eine verbesserte Gesundheitsvorsorge in den Betrieben zurückzuführen. Umfragen zeigten aber auch, dass sich viele Arbeitnehmer mit Krankmeldungen zurückhalten, um ihren Arbeitsplatz nicht zu gefährden.
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Abstürze und Stolpern sind die häufigsten Unfallursachen auf Baustellen und in Betrieben. Allein im Jahr 2006 starben auf diese Weise in der Bauwirtschaft 49 Beschäftigte. Das waren über 40 Prozent aller tödlich Verunglückten, 23 Prozent mehr als noch 2005. Betroffene Arbeitsplätze sind vor allem Gerüste, Leitern und Dächer. Aus diesem Grund „wird es im Jahr 2008 Schwerpunktaktionen für Gerüstbauer und Beschäftigte im Abbruchgewerbe geben “, betont Jutta Vestring, Geschäftsführungsmitglied der BG BAU, die diese Zahlen jüngst vorlegte. Seit die Wirtschaftskonjunktur angezogen hat und wieder mehr gebaut wird, sind die Unfälle auch in ihrer Gesamtheit gestiegen. Im Jahr 2006 geschahen auf deutschen Baustellen insgesamt 128.882 meldepflichtige Arbeitsunfälle, 5.235 mehr als noch 2005. Grundsätzlich wird jedoch ein langfristig positiver Trend mit stetig sinkenden Unfallzahlen deutlich, vergleicht man heutige Zahlen mit denen vor 10 Jahren. Dennoch gebe der jetzt beobachtete Anstieg im Unfallgeschehen Anlass, auf Defizite der Arbeitssicherheit zu achten.
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Zum 1. Januar 2008 hat die "B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH" 70% des Bochumer Zertifizierungsunternehmens "3cert GmbH" übernommen. Durch den Zusammenschluss mit der B·A·D-Tochter "IntegriCert" wollen sich die Unternehmen für die wachsenden Marktanforderungen nach zielgruppenorientierten Qualitätsmanagement-Zertifizierungen gezielt stärken. Insbesondere im Gesundheitswesen wächst der Bedarf an Zertifizierungen im Zuge der fortschreitenden Forderung nach Qualitätsstandards und Qualitätssicherung. Sowohl Kliniken wie auch Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen sind vom Gesetzgeber aufgefordert, den Nachweis nach Qualitätsmanagement zu erbringen, der bislang allerdings noch nicht verpflichtend ist. Viele Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen erkennen die Zertifizierung jedoch als Wettbewerbsvorteil in einer Branche, die zusehends von wirtschaftlichen Faktoren bestimmt wird, und unterziehen sich freiwillig einem KTQ- oder QEP-Audit. Für beide Zertifizierungen – Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ) und Qualität und Entwicklung in der Praxis (QEP) – ist die 3Cert GmbH akkreditiert.
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) bietet mit dem BDI-Helpdesk Arbeitsschutz umfassende Informationen zum technischen Arbeitsschutz, zu den rechtlichen Grundlagen, zu den zuständigen Institutionen und zu den zugehörigen BDI-Aktivitäten. Die Seite beinhaltet Übersichten über das EG-Arbeitsschutzrecht, das deutsche Arbeitsschutzrecht sowie ein Glossar und ein Abkürzungsverzeichnis. Die BDI-Hilfestellungen betreffen ausgewählte, zentrale Regelungsbereiche des technischen Arbeitsschutzes zu folgenden Themen: „Arbeitsstätten“, „Betriebssicherheit bei Arbeitsmitteln und überwachungsbedürftigen Anlagen“, „Biologische Arbeitsstoffe“, „Gefahrstoffe“, „Physikalische Agenzien: Vibration, Lärm, elektromagnetische Felder, optische Strahlung“ und „Quarzfeinstaub“. Darüber hinaus stellt die Website Hinweise zu verschiedenen BDI-Publikationen zum technischen Arbeitsschutz zur Verfügung.
Das tägliche Bewegungspensum lässt sich auf ganz simple Weise deutlich steigern: Schrittzähler geben der Motivation einen Schub – und damit auch der Aktivität. Ein kleines, unauffälliges Gerät kann die körperliche Aktivität tatsächlich ordentlich in Schwung bringen, berichten Forscher der Stanford University: Wer morgens mit Schrittzähler außer Haus geht legt im Laufe des Tages bis zu 2.000 Schritte mehr zurück als pedometerlose Zeitgenossen. Wichtig sei es sich hierbei ein entsprechendes Tagesziel vorzunehmen. Abends könne man dann vergleichen, ob man sein Ziel erreicht habe – und wenn nicht, nach dem Abendessen noch eine Runde um den Häuserblock drehen, schildern die Forscher. Das Bewegungsplus durch die Verwendung der kleinen Gehmotivatoren bringt darüber hinaus noch einige andere Vorzüge mit sich, geben die Autoren im „Journal of the American Medical Association“ an: Zumindest kurzfristig, so zeigte die Analyse, konnten sich die Pedometer-Benutzer über eine Reduktion des Körpergewichts und ein Sinken des Blutdrucks freuen.
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Für den Grippeschutz ist es nach Einschätzung von Experten in diesem Winter noch nicht zu spät. Etwa zwei Wochen nach der Influenza-Impfung sei ein wirksamer Schutz aufgebaut, berichtet Hanna Oppermann vom Sächsischen Landesamt für Verbraucherschutz. Besonders ältere Menschen über 60 Jahre sowie chronisch Kranke sollten sich noch gegen eine mögliche Infektion mit Influenzaviren wappnen, denn vor allem bei diesem Personenkreis könnte eine Influenza zu lebensbedrohlichen Komplikationen wie einer bakteriellen Lungenentzündung führen. Im Unterschied zu einem grippalen Infekt oder einer banalen Erkältung beginnt eine von Influenzaviren ausgelöste Grippe mit plötzlichem Fieber über 38,5 Grad Celsius, trockenem Reizhusten, Muskel- und Kopfschmerzen sowie einem sehr ausgeprägten Krankheitsgefühl. Nach neuesten Schätzungen des Berliner Robert-Koch-Institutes gab es in im Winter 2004/05 in Deutschland etwa 12.000 influenzabedingte Todesfälle.
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