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Ein wichtiger Punkt bei der Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems ist die Information und Motivation der Mitarbeiter.
Die typische Hierarchie der Dokumentation eines QM-Systems lässt sich wie folgt beschreiben:
Die Arbeitsschutzbehörden und die Unfallversicherungsträger stehen der Einführung von Arbeitsschutzmanagementsystemen grundsätzlich positiv gegenüber, lehnen jedoch eine Normung und sich daraus ergebende Zwänge zur Zertifizierung von Arbeitsschutzmanagementsystemen ab.
Quelle: www.arbeit-und-gesundheit.de
Quelle: www.arbeit-und-gesundheit.de
Viele Materialien enthalten freie Kieselsäure, z. B. Bimsstein, Erdfarben (Mineralfarben), Formsand, Granit, Grauwacke, Kieselerde, Kieselkreide, Kieselschiefer, Kieselgur, Quarzit, Sandstein und Schamotte. Auch silikathaltiges Material, wie z. B. Talkum, enthält gebundene Kieselsäure und kann gefährlich sein.
Durch Einatmen von Quarzstaub kann eine Quarzstaublungenerkrankung - Silikose - entstehen. Am gefährlichsten ist der ganz feine, mit bloßem Auge nicht erkennbare Staub, da dieser über die Atemwege bis in die Lunge gelangt, sich dort ablagert und allmählich das Lungengewebe atmungsunfähig macht. Die Gefährdung ist umso größer, je intensiver die Staubentwicklung, je größer der Anteil an lungengängigen Teilchen und je höher der Gehalt an freier Kieselsäure ist. Die Silikose entwickelt sich im Allgemeinen langsam. Auch nach Wegfall der Staubeinwirkung kann sie fortschreiten. Silikosegefahr besteht z. B. im Bergbau, bei der Steingewinnung, Steinbe- und -verarbeitung, in Schleifereien, in Formereien, Gussputzereien, beim Sandstrahlen, in Quarz- und Schamottefabriken, in grob- und feinkeramischen Betrieben sowie in Scheuer- und Putzmittelfabriken.
Tätigkeiten oder Verfahren, bei denen Beschäftigte alveolengängigen Stäuben aus kristallinem Siliciumdioxid in Form von Quarz oder Cristobalit ausgesetzt sind, werden nach der TRGS 906 "Verzeichnis krebserzeugender Tätigkeiten oder Verfahren nach § 3 Abs. 2 Nr. 3 GefStoffV" als krebserzeugend der Kategorie 1 oder 2 bezeichnet.
Zu den Schutzmaßnahmen zählen: dicht geschlossene Apparaturen, sehr gute Raumentlüftung, wirksame Staubabsaugung an den Entstehungs- bzw. Austrittsstellen, Mechanisierung der Arbeitsvorgänge, Tragen von Atemschutzfiltern der Stufe 2. Stoffe, die Kieselsäure enthalten, können z. T. auch ersetzt werden. Z. B. können statt Quarzsand metallische Strahlmittel zum Strahlen verwendet werden.
Schutzbestimmungen bestehen im Einzelnen für:
Quelle: www.arbeit-und-gesundheit.de
Gesundheitsgefahren:
Die Hauptaufnahme erfolgt über die Atemwege, aber auch eine Aufnahme durch die Haut ist möglich. Folgen: Lungen- und Nierenschädigung, Schädigung des Zentralnervensystems. Die einmalige Inhalation hoher Hg-Dampf-Konzentrationen führt zu Schlaflosigkeit (Lethargie), gefolgt von Ruhelosigkeit, Übelkeit, Durchfall, Metallgeschmack, Husten, beschleunigter Atmung und Atemstillstand. Als klassische Zeichen und Symptome einer chronischen Hg-Vergiftung werden beschrieben: erhöhter Speichelfluss mit deutlichem Metallgeschmack; Zahnfleisch- und Mundentzündung. Quecksilber reichert sich im Körper an.
Wichtige Schutzmaßnahmen:
Kennzeichnung:
Gefahrensymbol: T (Giftig), N (Umweltgefährlich).
Hinweise auf besondere Gefahren (R-Sätze):
Sicherheitsratschläge (S-Sätze):
Weitere Angaben:
WGK 3: stark wassergefährdend.
Arbeitsplatzgrenzwert (TRGS 900): 0,1 mg/m³.
Biologischer Grenzwert (TRGS 903): 25 mg/l Vollblut; 100 mg/l Harn.
Quelle: www.arbeit-und-gesundheit.de
Quelle: universum Verlag