Deutschland 
 
 
 
10. Juni 2010

 

Für einen unbeschwerten Genuss der Fußball-WM

Gehörschutz in den nächsten Wochen besonders gefragt

Nicht nur in lärmbelasteten Arbeitsbereichen, sondern auch in der Freizeit ist in den nächsten Wochen verstärkter Gehörschutz gefragt – zumindest bei Fußball Fans. Eine Studie des Hörgeräte-Herstellers Phonak hat ergeben, dass die beliebten Vuvuzela-Tröten dauerhafte Gehörschäden verursachen können. Die Plastik-Trompete kann Lautstärken bis zu 127 Dezibel erreichen. Zum Vergleich: Ein Schlagzeug erreicht maximal 122 Dezibel, eine Schiedsrichterpfeife kommt auf 121,8 Dezibel – diese trillert jedoch nur wenige Sekunden. Bei dauerhafter Beschallung können schon 85 Dezibel einen permanenten Hörschaden hervorrufen. Einige Städte haben die Vuvuzelas beim Public Viewing bereits verboten, an vielen Orten sind sie jedoch erlaubt. Nehmen Sie sich also vorsichtshalber Ohrenstöpsel mit.

Auch im Arbeitsleben gehört Lärm zu einer der größten Gesundheitsgefährdungen. Lärmschwerhörigkeit zählt sogar zu den häufigsten Berufserkrankungen. Betriebe müssen den Lärm und dessen Wirkung daher messen und gegebenenfalls einschränken. Lärmbereiche müssen identifiziert und gekennzeichnet werden. Oftmals reicht einfacher Gehörschutz nicht aus, so dass Lärmschutzmaßnahmen und Lärmminderungsprogramme erforderlich werden. Erfahren Sie mehr.

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