Deutschland 
 
 
 
21. September 2011

 

Zwischen Flow und Burn-out

Arbeit darf Beschäftigte weder unter- noch überfordern

Stress und Druck bei der Arbeit müssen nicht zwangsläufig zu Burn-out führen. Viele Beschäftigte erleben in herausfordernden Jobsituationen sogenannte "Flow-Zustände“, die euphorische Gefühle bewirken können, berichtet die neueste Ausgabe von DGUV Kompakt.

Ein "Flow" sei demnach ein Zustand, in dem man völlig eins ist mit dem, was man gerade tut. Dabei spiele es keine Rolle, um welche Art von Arbeit es sich handelt. Wichtig ist laut Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung: Die Arbeit soll die Beschäftigten weder unter- noch überfordern.

Flow-Erlebnisse vermitteln Glücksgefühle und motivieren bei der Arbeit. Sie sind von besonderem Interesse für die gesetzliche Unfallversicherung. Denn die Beobachtungen lassen sich nutzen für die andere Seite der Medaille: Die Prävention von psychischen Erkrankungen, etwa durch Überlastung am Arbeitsplatz. Ähnlich wie bei Flows kann bei der Vermeidung psychischer Belastungen die erfolgreiche Strategie darin bestehen, Beschäftigten konkrete Ziele zu setzen, sie herauszufordern, nicht zu überfordern sowie ihre individuellen Voraussetzungen zu beachten.

Quelle:

http://www.dguv.de/inhalt/presse/dguv-kompakt/pdf