Deutschland 
 
 
 
01. Juli 2010

 

Generation Workaholic

Junge Deutsche können auch im Urlaub nicht abschalten

Zeitdruck, Stress, Konflikte - bei vielen gehört dies selbstverständlich zum Arbeitsalltag. Umso wichtiger ist, die Urlaubstage für die eigene Regeneration zu nutzen, wieder zu sich selbst zu kommen und abzuschalten.

 

Der jungen Generation zwischen 16 und 34 Jahren fällt dies schwer, wie eine internationale Studie des Marktforschungsinstituts Harris Interactive im Auftrag des Online-Reiseportals Expedia kürzlich zeigte. Generell arbeiten 53 Prozent von ihnen mehr als 40 Stunden pro Woche. Die Urlaubsplanung steht dabei schon mal zurück: Knapp ein Drittel hat seinen Urlaub schon einmal aufgrund der Arbeit verschoben oder gestrichen. Wer es dann doch bis an den Strand schafft, hat deswegen noch lange nicht den Kopf  frei: 23 Prozent checken auch im Urlaub ihre beruflichen Emails. Als Grund wird unter anderem die große Angst davor angegeben, während der Abwesenheit im Job ein wichtiges Treffen oder eine Entscheidung zu verpassen.

 

Generell liegen die Deutschen mit der Zahl ihrer Urlaubstage im europäischen Vergleich ziemlich weit hinten. Während die Deutschen durchschnittlich 27,5 freie Tage haben, sind es bei den Franzosen 37,5. Sehr viel schlechter schneiden hingegen die außereuropäischen Länder ab: Die US-Amerikaner müssen sich mit 17 und die Japaner mit 16,5 Tagen zufrieden geben.

 

Die vollständigen Ergebnisse der Studie lesen Sie hier