Deutschland 
 
 
 
11. Mai 2010

 

Betriebliches Eingliederungsmanagement

Beauftragte fordern mehr Chancen für Menschen mit Behinderungen

Um die Arbeitsplätze von Menschen mit Behinderungen möglichst lange erhalten zu können, muss das Betriebliche Eingliederungsmanagement insbesondere in kleinen und mittelständischen Unternehmen stärker genutzt werden - so das Ergebnis eines Treffens der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen und der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation. 

 

Die Beauftragen forderten weiterhin die Bundesregierung und die Landesregierungen auf zu prüfen, wie die Ausreichung öffentlicher Mittel zukünftig davon abhängig gemacht werden kann, dass sich die Empfänger der Mittel verpflichten die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (BRK) unmzusetzen.

 

Die Beauftragten benannten vier Politikfelder, die vorrangig bearbeitet werden sollen. Dies seien die inklusive Bildungspolitik, die Umwandlung von Sondereinrichtungen zu inklusiven Angeboten, die umfassende Barrierefreiheit und die direkte Beteiligung behinderter Menschen.

 

Als Handlungsfelder, die sich aus der BRK ergeben, formulierten die Beauftragten der Gesundheitspolitik, die Gleichstellungspolitik, die Sicherstellung der Freiheits- und Schutzrechte, die Rehabilitation und berufliche Teilhabe, die Politik für Frauen mit Behinderung und das selbstbestimmte Lernen behinderter Menschen. Auch das betriebliche Eingliederungsmanagement stellt in diesem Rahmen einen wichtigen Schritt dar.

 

Quelle: Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation

 

Weitere Informationen zum Betrieblichen Eingliederungsmangement erhalten Sie auch bei den Experten der B·A·D GmbH.