BzGA und RKI mit Kampagne zur Steigerung der Impfbereitschaft gegen Influenza
Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf sollten jetzt gegen Grippe (Influenza) geimpft werden, so das Robert Koch-Institut (RKI). Die beste Impfzeit ist von September bis November, da die Schutzwirkung erst 2 bis 3 Wochen nach der Impfung beginnt. Die Ständige Impfkommission, kurz STIKO, empfiehlt die Influenza-Impfung u.a. Menschen über 60 Jahren, chronisch Kranken, Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen und Schwangeren. Auch Beschäftigte im Gesundheitswesen sollten gegen Influenzaviren geschützt sein, da sie nicht nur ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben, sondern auch die Grippeviren auf ihre Patienten übertragen können. Als wichtigster Ratgeber für Patienten hat das medizinische Personal zudem auch Vorbildfunktion.
Seit 2006 führen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und RKI die gemeinsame Kampagne zur Steigerung der Impfbereitschaft gegen Influenza durch. In diesem Jahr hat die BZgA das Informationsangebot noch einmal erweitert. Neben Materialien für Schwangere, für über 60-Jährige und medizinisches Personal stehen nun auch Informationen für Menschen mit Vorerkrankungen zur Verfügung. In Kooperation mit der Bundesärztekammer und der Deutschen Krankenhausgesellschaft hat die BZgA Anfang September allen impfenden Ärztinnen und Ärzten Medienpakete mit den neuen zielgruppenspezifischen Faltblättern und Plakaten für den Einsatz in der Praxis zugesandt. Außerdem bietet die Internetseite www.impfen-info.de aktuelle Informationen für alle Bürgerinnen und Bürger.
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